Herr Bürgermeister, Sie haben gesagt: "Das Thema heute ist das Referendum." Das greift zu kurz. Das Thema ist heute, warum der Senat sich erneut für Olympische und Paralympische Spiele bewerben wollte. Sie haben 2015 schon eine Absage erhalten. Sie haben alle Argumente, die dagegen sprachen, 2015 schon vernommen. Sie haben nichts davon, Sie haben so gut wie nichts davon aufgenommen. Und deswegen: Das Problem fängt vorher an. Und die Frage ist, weshalb Sie eine erneute Bewerbung nach zehn Jahren machen. Fragen Sie gerne zwischendurch, verlängert meine Redezeit, freut mich sehr. - Wer stand denn zuerst am Mikro? - Ich glaube... - Frau Timmermann startet, dann bitte. - Ich bin nicht sicher. Liebe Heike Sudmann, ich verstehe wirklich nicht, als Linke, die immer für mehr Demokratie einsteht und sagt: "Bürgerbeteiligung ist wichtig" "und wir wollen sozusagen die Menschen befragen", warum Sie an dieser Stelle nach zehn Jahren, wo es mittlerweile eine andere Wählerschaft, wo der Bürgermeister ausgeführt hat, sehr deutlich, dass es um ein ganz anderes Konzept mit ganz anderen Ideen geht, wie Sie... und auch ein paar klare Worte gesagt hat, warum man es wieder gemacht hat. Und dazu – und da möchte ich Sie hören, wahrscheinlich eher nicht, aber insbesondere die CDU & Co. Wenn der DOSB sich bewirbt, und das wurde eben auch ausgeführt, München, Berlin und so am Start sind, da möchte ich sehen, wie Sie mit der Hamburger Bevölkerung, aber auch mit anderen umgehen, die sagen: "Wieso ist Hamburg nicht dabei?" Diese Fragen müssen Sie beantworten. Und da finde ich es völlig richtig, und das wurde eben ganz klar ausgeführt, dass die Hamburgerinnen und Hamburger die abschließende Entscheidung haben, ob man das will oder nicht. Und dass das Geldverschwendung ist, und das aus den Worten der Linken, die sagt: "Wir wollen immer Demokratie, wir wollen die Menschen beteiligen", kann ich nicht nachvollziehen. Und das müssen Sie erklären. Frau Timmermann, wenn ich mich richtig erinnere, waren Sie im Sportausschuss dabei und auch nachher in der Bürgerschaft, als es um die Abstimmung ging: Wer stimmt den 7 Millionen Euro fürs Referendum zu? Und wer hat da zugestimmt? Die Fraktion Die Linke. Weil wir haben gesagt, wenn der Senat schon so einen, ich sag mal vorsichtig, "Mist" machen will, dann soll die Bevölkerung darüber abstimmen. Was ich gerade vorgeworfen habe, das werfe ich Ihnen gern noch mal vor, das ist die Fehleinschätzung. Sie sagen jetzt: "Es hat sich ja so viel verändert." "Das IOC hat so viel verändert." Wenn Sie sich einmal angucken: Diese Reformagenda "2020+5" hat nicht dazu geführt, dass das IOC heute nicht mehr intransparent, nicht mehr korrupt ist. Die Reformagenda hat nicht dazu geführt, dass die Spiele billiger geworden sind. Paris war das erste Beispiel für diese Reformagenda, auf die Sie sich beziehen. Paris ist von öffentlichen Ausgaben von 3 Milliarden Euro ausgegangen für die öffentliche Hand. Es sind 6 Milliarden Euro geworden. Insofern weiß ich nicht, warum Sie sagen: "Es hat sich was geändert." Aber was sich eben nicht geändert hat, und das werfe ich Ihnen vor, weil Sie nicht am Puls der Stadt sind: Es hat sich nicht die Einstellung der Bevölkerung geändert. Die haben auch zehn Jahre später gesagt: "Wir wollen diese Spiele nicht." Und ganz im Gegenteil, Sie sagen's sogar noch stärker und noch deutlicher. Mit 55 Prozent haben Sie eine echte Klatsche bekommen! Und das müssen Sie langsam mal akzeptieren. So, und jetzt... Und Herr Bürgermeister, Sie haben auch schon in der Pressekonferenz, Sie haben's eben wieder gesagt, Sie haben gesagt: "Olympia wurde mit Themen verknüpft, die eigentlich gar nichts mit Olympia zu tun haben." Der Senat, dem Sie vorstehen, der hat Plakate aufgestellt, wo draufsteht: "Mit Olympia bleiben die Mieten stabil." Jetzt sagen Sie: "Hat nix mit Olympia zu tun." Sie haben ganz viele Themen mit Olympia verknüpft. Sie haben immer gesagt: "Das trägt dazu bei." Und jetzt sagen Sie: "Wie kommen Sie eigentlich auf die 6 Milliarden Euro?" Ich hatte es schon, bevor Sie sich gemeldet haben, erklärt: Diese 4,8 Milliarden Euro Ausgaben aus dem Durchführungsbudget hab ich nicht gemeint! Wir haben zwei andere Budgets, und... Was? Leute, habt ihr das mal angeguckt? Dieses Budget wird durch das IOC mitfinanziert. Das ist gar nicht der Punkt. Der Punkt ist das Investitionsbudget. Da haben Sie bisher 1,3 Milliarden Euro angegeben, und bei dem anderen Budget haben Sie null. Und deswegen habe ich verwiesen auf die Olympia-Kennerinnen und -Kenner der Oxford-Universität. Die haben gesagt, "mindestens 10 bis 11 Milliarden". Ich weiß, Sie lachen jetzt. Sie haben ja alle die totale Erfahrung. Das haben wir schon vor zehn Jahren gemerkt. Aber es ist ein billiger Trick, wenn Sie jetzt sagen: "Die Linken enttäuschen, weil Sie von den 6 Milliarden Euro gesprochen haben." Sie haben die Milliarden Euro Zusatzkosten versucht den Hamburger:innen zu überwälzen. Ja, gerne. Herr Gwosdz mit einer Zwischenfrage. Liebe Heike Sudmann, war das jetzt schon wieder so ein billiger Trick, das Investitionsbudget, das wir hatten, zu nehmen? Weil das Investitionsbudget, für was war das? Das ist für Investitionen in die Sanierung, in die Modernisierung von Sport- und Wettkampfstätten. Das ist für den Ausbau von Inklusion in der Stadt. Und zu sagen, diese 1,2 Milliarden beispielsweise, die stecken wir jetzt stattdessen in – was? In die Sanierung von Sportstätten und Modernisierung von Sportstätten und in den barrierefreien Ausbau der Stadt? Dann machen Sie "linke Tasche, rechte Tasche". Da haben wir keinen Mehrwert davon, sondern das Geld ist einmal verplant. Das können Sie nicht doppelt verplanen, und, wie gesagt, mit Kostensteigerungen, mit fiktiven Kostensteigerungen zu rechnen als Gegenfinanzierung für irgendwas, was Sie sich ausdenken, das ist auch nicht seriös, sondern das ist ein billiger Taschenspielertrick. Also diese 1,3 Milliarden Euro, das haben Sie auf unseren Plakaten ja gesehen, wir haben zwar gesagt, wir wollen zum Beispiel Geld investieren für Schwimmbäder, für neue! Sie wollen kein einziges neues Schwimmbad machen. Nein, Sie wollen keine einzige Sporthalle neu bauen. Die 1,3 Milliarden Euro, können Sie auch noch mal nachlesen, es stand ja drin, es sind vorläufige Schätzungen, viele Sachen fehlen. Und es geht nicht darum, Kosten über Kosten zu finanzieren. Es geht darum, zu sagen: "Olympia wird teuer." Sie hätten sich heute nicht hingestellt und hätten gesagt: "Wir können das bei 1,3 Milliarden Euro decken." Deswegen ist das eine Ehrlichkeit, den Hamburger:innen zu sagen: "Es wird wesentlich mehr Geld werden." Aber das haben Sie ja die ganzen letzten Monate schon nicht akzeptiert und werden's nicht machen. Und Frau Timmermann, Sie haben gefragt: "Was für Gelder eigentlich?" Ihr Finanzsenator, wo ist er? Gar nicht da. Ihr Finanzsenator... Ich sehe ihn nicht. Ah, da, hallo! Hallo, Herr Dressel. Fragen Sie... Er war so klein, das bin ich so gar nicht gewohnt, dass Herr Dressel sich klein macht. Ihr Finanzsenator hat gesagt: "Wir haben gar kein Problem," "jedes Jahr 100 Millionen Euro zusätzlich zu investieren." Das ist schon mal der erste Schritt, was wir an Geld gut nehmen können. Aber Herr Bürgermeister, was mir wirklich fehlte: Ich habe wieder kein einziges Wort der Selbstkritik gehört. Da sind Sie allerdings in einem Boot mit Herrn Thering, der gerade nickt. Herr Thering, was Sie hier abliefern! Sie sagen: "Der Senat hat zweimal in Folge verloren." Die CDU war vehement gegen den Zukunftsentscheid. Die CDU scheint gar nicht so groß zu sein, wie sie tut. Warum haben Sie es nicht geschafft, mehr Zustimmung zu bekommen? Die kleine Linke, die hat es geschafft, die Leute zu überzeugen. Und Sie, die immer sagen: "Wir sind so stark!", Sie haben da überhaupt nicht geholfen. Und ehrlich gesagt: Sie machen sich vom Acker. Ja, gerne. Gerne, wir machen den Seitensatz gleich. Frau Sudmann, erst mal vielen Dank, dass Sie die Zwischenfragen zulassen. Damit zeigen Sie auf jeden Fall mehr Größe und mehr Mut als Herr Thering. Das lässt sich auf jeden Fall... Aber vielleicht können Sie mir an dieser Stelle auf die Sprünge helfen, weil ich verstehe Sie nicht ganz. Also es wurde jetzt entschieden im Rahmen des Referendums, das deckt sich mit Ihrer Position. Das ist für Sie... Freuen Sie sich, das ist auch in Ordnung. Sie versuchen jetzt aber, daraus eine grundsätzliche Senatskritik daraus zu machen. Sie sind nämlich auf Frau Timmermanns Fragen... Sie sind nämlich... Ja, ich frage doch gleich! Sie... Hallo? Können Sie noch mal... "Eine grundsätzliche" was? Sie sind nämlich auf Frau Timmermanns Frage gar nicht eingegangen. Ich hab Sie also richtig verstanden: Die Tatsache, dass es ein Referendum gab, und die Tatsache, dass dieses Referendum gekostet hat, weil Demokratie eben kostet, und dass es richtig ist, dass man immer auch Abstimmungen über wichtige zukunftsweisende Entscheidungen trifft, halten Sie nicht nur für richtig, sondern Sie haben auch für diese Kosten darüber gestimmt. Und dann haben sie darüber gestritten, was jetzt richtig ist, die Hamburger haben entschieden, also ist doch im Prinzip alles in Ordnung. - Wo ist jetzt das Thema und wo ist die Kritik? - Hä? Weil Sie immer reinrufen: "Kosten wurden in die Elbe geschüttet!" und so weiter und so fort. Sie haben zugestimmt, und die Hamburger haben entschieden. Wo ist Ihr Kritikpunkt? Die Kritik... Die Kritik liegt darin, dass es die 11 Millionen, die für das gesamte Vorprojekt ausgegeben wurden, für 20 Stellen, für die Planung, die Kritik liegt darin: Das Geld ist versenkt worden. Und hätten Sie, was ich ja versucht hab zu erklären, hätte der Senat sich mal um die Stimmung in der Stadt gekümmert, hätte der Senat mal kritisch auf das IOC geguckt, dann hätten Sie von Anfang an keine Bewerbung gemacht. Und wir haben immer gesagt, wenn Sie eine Bewerbung machen, dann... Wollen Sie mir eigentlich... Wollen Sie mich antworten hören? Dann sollen auch die Hamburgerinnen und Hamburger darüber abstimmen, weil wir uns im Gegensatz zu Ihnen sicher waren, dass sie das nicht akzeptieren werden. Ich nehm Ihre Zwischenfrage gern dran. Wenn ich noch einen Satz zu Ende sagen kann, nur mal zu Herrn Thering? Herr Thering, Sie haben wirklich alles ja versucht, Sie haben hier gestanden, Sie haben uns auch als schlecht gelaunt verurteilt. Ihre gute Laune scheint Hamburg:innen nicht zu überzeugen. Unsere gute Laune war sehr überzeugend. So, jetzt. So, meine Damen und Herren, bevor Herr Gwosdz jetzt die Gelegenheit zu einer Zwischenfrage bekommt, möchte ich den Rest des Hauses bitten, und das gilt auch für Herrn Kienscherf und für Herrn Pein und auch für Herrn Wersich, der ist jetzt rausgegangen. - Das ist dann vielleicht auch gut so. <i>- Besser so.</i> Sozusagen. Na ja, also wenn hier permanent dazwischengerufen wird so, dann muss man sich entscheiden, ob man im Saal bleibt und vielleicht sich etwas ruhiger verhält oder sonst das Gespräch draußen sucht, so. Deswegen noch mal an den Rest des Hauses: Wenn wir dieses Instrument der Zwischenfrage nutzen, dann würde ich auch um Aufmerksamkeit für alle jeweils an den Mikrofonen Sprechenden sprechen und weniger Ihrem Sitznachbarn oder Ihrer Sitznachbarin. Und Herr Gladiator und Herr Pein, das können Sie auch gern draußen klären. So, jetzt hat Herr Gwosdz das Wort, und dann antwortet Frau Sudmann. Beide maximal eine Minute. Bitte schön. Vielen Dank. Noch mal zu den 11 Millionen Planungskosten. Sind wir uns einig, wenn wir eine Bewerbung vorlegen, wenn wir das Volk abstimmen lassen, dann ist es auch notwendig gewesen, zu planen und konkretere Planungsstände vorzulegen? Sie waren doch immer diejenigen, die jetzt während der ganzen Phase vorher gesagt haben, - das ist alles noch nicht aus Ihrer Sicht detailtief genug durchgeplant. - Nee. Wären wir Ihnen gefolgt, wären wir den... Natürlich. Wären wir den Kritikern... Weil manche Fragen können noch nicht beantwortet werden in einer frühen Planungsphase. Das war immer der Vorwurf: "Es ist noch nicht alles ganz konkret durchdetailliert geplant gewesen." Wären wir Ihnen gefolgt, dann hätten wir die Planungskosten noch mal verzehnfachen müssen, um in einer Detailtiefe und Detailschärfe einen Plan vorzulegen, über den dann das Volk abgestimmt hätte, aber der einfach noch mal viel, viel teurer gewesen wäre. Und es funktioniert nicht so ganz, ja. - Aber ich glaub, meine Frage ist trotzdem bei Heike Sudmann angekommen. - Ja, ich glaub auch. Also wenn wir schon eine Abstimmung machen, dann brauchen wir auch eine solide Planung, dann brauchen wir auch 11 Millionen Euro für eine Durchkonzeptionierung, für eine Planung, damit das Volk überhaupt weiß, wie ungefähr konkret das Ganze ausschaut, über das man abstimmt. Weil eine Abstimmung ohne jegliche Planung, einfach zu sagen: "Wollt ihr Olympia, ja – nein?", das wäre nicht seriös gewesen. Ich versuche jetzt das dritte Mal zu erklären, was der Ansatz der Linken ist und was auch der Vorwurf an Sie ist: Wir sagen, es hätte überhaupt gar nicht die Frage gestellt werden müssen, weder an den Senat noch an wen auch immer: "Wollt ihr die Olympischen Spiele nach Hamburg holen?" Weil das ist der Grundfehler, dass Sie nach zehn Jahren der Meinung waren, Sie könnten wieder Olympia holen. Und deswegen haben wir gesagt, es ist alles rausgeschmissenes Geld. Sie haben es aber nun gemacht, und dann ist unsere Aufgabe als Opposition, das, was Sie vorgelegt haben, auseinanderzunehmen. Und das war relativ leicht auseinanderzunehmen, weil Sie eben so riesige Lücken in diesen ganzen Konzepten drinne gehabt haben. Aber ich kann Ihnen das nur immer wieder sagen: Sie hätten dann insgesamt, Sie – Senat – hätten 18 Millionen Euro sparen können, die wir für ganz viel Sport und Inklusion hätten einsetzen können. Die Hamburger Wirtschaft hat 1,3 Millionen Euro gesammelt. Die hätten Sie auch noch auf die Alexander Otto Sportstiftung draufpacken können. Wir hätten noch mehr Sporthallen gekriegt. Das ist der Punkt. Sie hätten all diese Sachen sehr gut machen können – Sie kommen gleich zu Wort –, sehr gut machen können, ohne dass Sie überhaupt zu Olympia Ja sagen. Sehr gerne. Ich freue mich, so lange reden zu dürfen! So, eine weitere Zwischenfrage, und der Rest des Hauses hat nicht das Wort. - Vielen Dank auch für die Zwischenfrage. - Bitte, starten Sie. Also ich frage mich in diesem ganzen Diskurs bei Ihnen, haben Sie denn eigentlich vorab mal mit den Vereinen oder organisierten Sportverbänden gesprochen? Nein, ernsthafte Frage. Ich hab, seitdem ich Sportpolitik mache hier in der Stadt, die CDU da gesehen, die SPD und die GRÜNEN, aber Die Linken habe ich tatsächlich wirklich noch nie gesehen. Also jetzt kein Angriff, deswegen frage ich mich ernsthaft, haben Sie mit Verbänden und den Sportvereinen direkt darüber gesprochen, was Olympia für die Stadt und für die Vereine, für die Sportinfrastruktur und für die Inklusion vor Ort eigentlich bedeuten würde? Und wenn Sie das gemacht haben, mit welchen Vereinen haben Sie dann da beispielsweise gesprochen, weil die müssen Ihnen ja jedes Mal gesagt haben: "Wir wollen das aus voller Überzeugung!" Sie scheinen... Na gut, klatscht erst. Ich hab's ja schon oft genug gesagt, ich sag's hier auch gern noch mal, auch wenn man mir das nicht zutraut mit meinen 64 Jahren: Ich spiel immer noch begeistert Basketball. Ich hab sehr viel Kontakt mit sehr vielen Mitgliedern in Sportvereinen. Und erstaunlicherweise sagen mir immer diese Mitglieder: "Ich bin überhaupt nicht gefragt worden. Mein Verein hat Ja gesagt." Das kann ich zum Beispiel auch für meinen SV Lurup sagen, der hat Ja gesagt. Er hat mich nie gefragt, wie ich das finde. Ich kenn ganz viele, die in Eimsbüttel aktiv sind, die sagen: "Wir sind nie gefragt worden, was wir davon halten." Es sind, wie auch schon vor zehn Jahren, es waren auf der Versammlung des Hamburger Sportbundes 96 Prozent der Vereinsführungen dafür, weil die sich genau wie vor zehn Jahren erhofft haben: "Wir kriegen mehr Geld." Und ich bin ehrlich gesagt erstaunt gewesen, dass sie nicht gesagt haben: "Oh Mist, wir kriegen nicht eine einzige Sporthalle zusätzlich, nicht ein einziges Fußballfeld." Weil in Ihrem Konzept stand ja nur drinne, 100 Sportstätten sollen modernisiert und weiterentwickelt werden. Also insofern haben Sie jetzt zwar versucht, mich zu versenken. Das klappt aber nicht, weil ich sehr gut im Sport vernetzt bin. Und genau anders, als Sie gerade versucht haben darzustellen: Die Sportler:innen, die aktiven, haben eben nicht an Olympia geglaubt. So, ich hab jetzt noch acht Sekunden, um weitere Zwischenfragen zu produzieren. Wenn nicht, will ich nur sagen: Die Hamburger:innen haben gut entschieden, und ich würd mir wirklich wünschen, dass dieser Senat sich mal in Selbstkritik übt. Vielen Dank.