Marie Kleinert
Herr Präsident, meine Damen und Herren, liebe Hamburger:innen. Wahrscheinlich waren viele von Ihnen schon mal auf der altonale. Und falls nicht, kann ich das nur wärmstens empfehlen. Die geht am 12. Juni los. Gehen Sie da gern mal hin. Die altonale bietet jedes Jahr ein vielfältiges, jetzt nur noch zehntägiges und vor allem eintrittsfreies Kulturprogramm auf der Basis von Pay-What-You-Want. Letztes Jahr haben 150.000 Menschen teilgenommen. Die lokale Kunst- und Kulturszene, aber auch die Gastronomie, der Einzelhandel und viele kulturelle und soziale Akteure aus dem Stadtteil werden gestärkt. Und mit dem STAMP-Festival wird die Bühne sogar international im Bezirk. Vereine, Initiativen und NGOs stellen sich dort vor – das ist so wichtig heutzutage. Da ein Großteil des Programms umsonst und draußen stattfindet, erreicht es auch die Menschen, die sich Kultur sonst nicht immer leisten können. Man erlebt eine auch für Hamburger Kulturformate einzigartige Dichte an Kunst und Kultur, Literatur, Film, Theater, Tanz und Musik, und hinzu kommt ein Programm für Kinder und Jugendliche, was wirklich toll ist. Von 2023 bis 2025 sind allerdings die Einnahmen aus Sponsoring stark gesunken, um insgesamt 114.000 Euro, die Erlöse aus Anzeigen um weitere 41.000 Euro. Und gleichzeitig steigen die Kosten an allen Ecken. Es wird also eine Mittelerhöhung von 145.000 Euro jährlich gebraucht, um den Fortbestand der altonale und des STAMP-Festivals in der jetzigen Qualität zu sichern. Und das sollte auch der Anspruch des Senats sein. Das Petitum haben Sie alle gelesen. Die altonale muss gerettet werden. Und ich freue mich auch, dass direkt, nachdem ich den Antrag eingebracht habe, der Kollege von den GRÜNEN sich auf Social Media als Unterstützer der altonale gezeigt hat, das ist ein gutes Signal, dass der Erhalt der altonale quer durch das Haus wichtig ist. Ich freue mich auf die Befassung im Ausschuss. Vielen Dank.
