Dietrich Wersich
Frau Präsidentin, danke noch mal vorhin für die lobenden Worte, dass ich den Saal verlassen habe, weil ich es nicht mehr ausgehalten habe. Das ist jetzt so ähnlich. Also Herr Walczak, einmal zu Ihnen. Was Sie vorschlagen, ist ein Pro-KI-generiertes-Fake-Gesetz, was es den privaten Anbietern ermöglichen würde, nämlich mit KI-Geschäfte zu machen, weil es passiert ja genau das Gegenteil. Ist ja nicht so, dass sich die Hörer und Leser abwenden, sondern wir alle wissen, dass die Fake News und Fake Bilder so attraktiv sind, dass sie ein Geschäftsmodell sind. Und deswegen ist Ihr Antrag pro Fake News, glaube ich, für alle im Hause unannehmbar. Zu dem anderen Antrag, Herr Schmidt, möchte ich nur zwei Sachen noch mal sagen. Ich glaube, im Moment ändert sich derartig viel bei diesem Thema KI und die Frage, was man wie wo kennzeichnen muss, dass es, glaube ich, auch der SPD gut angestanden hätte zu sagen, wir reden über so ein Thema einmal im fachlichen Ausschuss. Und ich bin auch ganz auf der Seite derer, die wie in anderen Bundesländern übrigens auch die Parlamente vor Abschluss von Staatsverträgen bereits inhaltlich beteiligen. Insofern bedauere ich sehr, dass Sie der Überweisung des Antrages nicht zugestimmt haben. Wir werden ihm nicht inhaltlich zustimmen. Aber es wäre, glaube ich, für das Parlament richtig gewesen, im Medienausschuss über das Thema KI in den Medien zu sprechen.
