Vielen Dank für diese Zusatzfragen. – Das Wichtigste ist, dass wir die Netzstabilität und die Versorgungssicherheit gewährleisten. Ich habe eben den SAIDI-Wert genannt, der in Baden-Württemberg sehr gering ist. Aber es kann regionale Stromausfälle geben – Stichwort Baggerbiss. Solche Fälle kann es geben. Deswegen ist die kritische …
Also, Herr Goßner, natürlich bereiten sich die Netzbetreiber, die Bundesregierung und die Landesregierung auch auf den Pessimalfall vor. Es wäre fahrlässig, wenn wir die Gefahr eines Blackouts herunterspielten. Das wird in regelmäßigen Übungen zusammen mit den Netzbetreibern simuliert, damit wir bei einer großflächigen Störung nicht in …
Frau Präsidentin, meine Damen und Herren! Lassen Sie mich kurz auf die beiden Fragen antworten. Eines möchte ich vorausschicken: Ich glaube, dem Fragesteller ist noch nicht bekannt, was genau ein Blackout und was ein Brownout ist. Ein Blackout ist ein großflächiger, lang anhaltender Stromausfall. In der Tat, es ist sehr wichtig, dass wir …
Auch nicht. Auch wenn sie etwas ruhiger ist als ihre männlichen Kollegen. Lassen Sie mich kurz zu den Wärmepumpen kommen, die in Zukunft ebenfalls einen wichtigen Beitrag zur Wärmeversorgung leisten werden. (Zurufe von der AfD) Seit 2015 gibt es ein starkes Wachstum bei den Wärmepumpen. Lassen Sie mich kurz zu einigen in …
Auch nicht. – Darum unterstützt das Umweltministerium mit zahlreichen Projekten diesen Bereich: insgesamt acht sogenannte IPCEI-Projekte mit 265 Millionen € Umfang, das Zukunftsprogramm Wasserstoff BW, das Programm „Klimaschutz und Wertschöpfung durch Wasserstoff“ mit insgesamt 43 Millionen €, HyFab BW Forschungsfabrik für …
Nein. Das dient nicht der Wahrheitsfindung. (Lachen bei der AfD) Der Standort Baden-Württemberg ist sehr gut positioniert, um den erwarteten Markthochlauf der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie mitzugestalten und davon zu profitieren. Bedingt durch die Wirtschaftsstrukturen in Baden-Württemberg liegt eine besondere Stärke der …
Sehr geehrter Herr Präsident, sehr geehrte Damen und Herren! So unterirdisch die Redebeiträge der AfD waren, (Lachen des Abg. Joachim Steyer AfD) so dankbar bin ich, dass ich jetzt die Gelegenheit habe, darzustellen, dass die Energiewende nicht zum Wohlstandsverlust führt, sondern das Gegenteil der Fall ist. Die grün-schwarze …
Vielen Dank für die Nachfrage, Herr Abgeordneter. – Bei den Gewässern erster Ordnung ist das Land Baden-Württemberg zuständig. Bei den Gewässern zweiter Ordnung gibt es eine kommunale Zuständigkeit. Über die Förderrichtlinien Wasserwirtschaft wird sowohl bei der Planung als auch bei der Maßnahme gemäß der Förderrichtlinie gefördert. …
Herr Präsident, meine Damen und Herren! Vielen Dank für Ihre Frage, Herr Abg. Reith, zum Integrierten Donau-Programm, weil sie mir die Chance gibt, auf die Bedeutung des Hochwasserschutzes in Baden-Württemberg und speziell an der Donau zu blicken. Hochwasserschutz und eine nachhaltige Hochwasserschutzstrategie gehören zu den wichtigsten …
Herr Präsident, meine Damen und Herren! Die AfD schreibt in der Begründung ihres Antrags – Sie haben das in Ihrer Rede auch gerade wiederholt –: Die Landesregierung von Baden-Württemberg möchte Vorbild in Sachen Klimaschutz werden. (Staatssekretär Dr. Andre Baumann) Meine Damen und Herren, Baden-Württemberg ist schon Klimaschutzland. Wir …
Ich möchte wieder zurückkommen. Ich hoffe, ich habe Ihre Frage beantwortet. Wir haben in Baden-Württemberg eben noch keine Sättigung. Es werden noch Biber hinzukommen. In manchen Regionen haben wir aber schon eine Sättigung erreicht. Wir werden morgen das Modellprojekt „Bibermanagement nach bayerischem Vorbild“ starten. Dann werden wir …
Es gibt manche Regionen, in denen die Sättigung bereits erreicht ist. Dort gibt es auch eine Dichteregulation des Bibers. (Zuruf von der SPD) Dort sind alle Gewässer besetzt. Aber nicht in allen Landesteilen sind Biber schon angekommen. Deswegen haben wir die Sättigung noch nicht erreicht. So ist sie z. B. in meiner Heimat, in Nordbaden, …
Sehr geehrter Herr Präsident, sehr geehrte Damen und Herren! Als der große Europäer Helmut Kohl 1992 die FFH-Richtlinie für die Bundesrepublik Deutschland unterschrieben hat, (Zuruf des Abg. Dr. Erik Schweickert FDP/DVP) hat er, glaube ich, nicht geahnt, dass er das erfolgreichste Naturschutzinstrument dieser Welt schafft. In der …
Sehr geehrter Herr Präsident, meine Damen und Herren! Die Regierung hat im grünschwarzen Koalitionsvertrag vereinbart, mit der Region einen Prozess zur Entwicklung eines Biosphärengebiets Allgäu-Oberschwaben zu initiieren. Auf das Wörtchen „initiieren“ – Herr Hailfinger, Sie haben es dargelegt – kommt es an. Wir wollen die …
Konkrete Fälle kenne ich nicht, aber es wird sicherlich so sein, dass manche auch aufhören; denn das Konfliktmanagement ist durchaus nicht ganz trivial. Deswegen noch mal der Dank an die ehrenamtlichen Biberberater und Bibermanager, die das machen; denn das ist hochkomplex und sehr schwierig. Es gibt manche Landkreise – es gibt auch …
Vielen Dank, Frau Braun, für Ihre Frage. – Sie fragen nach, wann Ergebnisse des Modellprojekts „Bibermanagement nach bayerischem Vorbild“ vorliegen. Das Modellprojekt ist so angelegt, dass es zwei Jahre lang läuft. Bis dahin müssen auf jeden Fall die Ergebnisse vorliegen. Es werden auch Zwischenergebnisse produziert und in den Leitfaden …
Wir würden noch einmal die Landschaftspflegerichtlinie anschauen; dies wird ständig getan. So gut diese auch im Bereich des Bibers ist: Das Bessere ist der Feind des Guten. Man schaut sich das immer an, und wir wären mit dem Klammerbeutel gepudert, wenn wir dies nicht täten, weil wir Konflikte lösen wollen – auch durch einen guten …