Uwe Thrum
Bäderstruktur erhalten – Schulschwimmen sichern und Badeaufsicht praxistauglich weiterentwickeln
Herr Kalthoff, ich weiß nicht, was Sie für Unterlagen haben. Sie können sich gern mal das Protokoll von der Sitzung vom 19. Juni anschauen: Staatssekretär Möller führte aus, dass wir 155 Freibäder haben, 12 Freizeitbäder, 25 Hallenbäder, 4 Kombibäder, 17 Naturbäder und, und, und.
(Zwischenruf Abg. Kalthoff, SPD: Aber es steht in Ihrer Begründung … da gibt es eine konkrete
Anzahl!) Diese Zahl wollen wir hier jetzt mal nicht verdrehen, sondern die wurde von Ihrem Staatssekretär so mitgegeben. Was die Bäderschließungen, Frau Hupach, angeht, sollten Sie sich tatsächlich mal in Thüringen umschauen und umhören, auch die Anfragen richtig lesen, die von uns gestellt werden. Es ist tatsächlich so, dass seit dem Jahr 2000 neun Hallenbäder und zehn Freibäder dauerhaft geschlossen worden sind. Da ist das Waikiki-Bad in Zeulenroda nicht dabei. Ich höre von Kollegen, dass in Nordhausen ein Bad geschlossen wurde. Wir müssen immer mehr Fördervereine gründen. Ehrenamtliches Engagement wird hinten und vorn gebraucht, um die kleinen ländlichen Freibäder irgendwie noch über Wasser zu halten. Ich kann mich erinnern, dass auch in der letzten und vorletzten Legislatur schon Kollege Kowalleck, der nun leider nicht hier im Haus ist, aber sich für das Bäderwesen eingesetzt hat, gerade was die kleinen Freibäder angeht. Ich finde es eigentlich schade, dass er dazu nicht ausführt, sondern der Fraktionsvorsitzende, der scheinbar keine Ahnung hat, sich hier dazu äußert.
(Unruhe CDU)
Es gibt jede Menge Handlungsbedarf, meine Damen und Herren. Die Redezeit ist nun vorbei. Ich werbe noch mal für Ausschussüberweisung.
(Beifall AfD)
