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Mario Voigt

09.09.2026 Sitzungen 8/52

Frage des Abgeordneten Geibert (CDU)

Also die Veranstaltung zum Thema „35 Jahre Weimarer Dreieck“ hat gezeigt, Thüringen ist ein Ort, der für Außenpolitik nicht nur geeignet, sondern für Diplomatie gerade wie gemacht ist, weil wir tatsächlich auch repräsentieren, wie Ost und West zusammenfinden können. Der polnische Außenminister war bei uns, genauso wie der französische Außenminister. Ich darf sagen, dass der deutsche Außenminister danach tief bewegt war, welche große Gemeinsamkeit, welcher toller Boden da bereitet worden ist. Es geht am Ende um Diplomatie und Frieden, nicht nur in Bürgerräten, sondern auch um die Frage, wie wir Menschen zusammenbringen. Und unser Ziel ist, dass wir mehr und mehr auch für internationale Anlässe im Wissenschaftsbereich, im Kulturbereich, in der Frage auch von politischen Zusammenkünften zur Verfügung stehen. Ich fand das ungemein beeindruckend, wenn man sich das Symposium angeschaut hat, „35 Jahre Weimarer Dreieck“. Daraus ist die Idee entstanden, zusammen mit der Stadt Weimar und auch mit der Initiative des Weimarer-Dreieck-Vereins im nächsten Jahr ein großes Jugendforum zu machen, wo wir auch junge Menschen aus Europa einladen, nach Thüringen zu kommen. Ich finde, das ist die konkreteste Form, Menschen zusammenzubringen. Trotzdem wollen wir natürlich auch mit dem Außenministerium weiter an solchen Formaten arbeiten. Ich glaube, das ist genau der richtige Platz, weil Thüringen tatsächlich auch durch seine kulturelle Tiefe eine europäische Geschichte erzählt. Das wird für uns wichtig sein. Trotzdem müssen wir auch über den Horizont hinausblicken. Ich war im letzten Jahr in Israel, in den USA, dieses Jahr in Indien. Die Wirtschaftsministerin, die Sozialministerin sind unterwegs. Wir werden ausländische Partner immer wieder ins Land bringen, weil für uns wichtig ist, dass wir ein weltoffenes Land sind, und daran arbeiten wir.

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