Marek Erfurth
Erinnerungskultur in Thüringen und Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft aller Völker dauerhaft pflegen – den Erhalt von Gräbern und Denkmalen unterstützen
Das mache ich wirklich gern. Und ich weiß auch, dass Sie es nicht verstehen werden.
(Zwischenruf Abg. Hey, SPD: Ach ja!)
Als Soldat, als lang gedienter Soldat, kann ich soldatische Leistungen, erbrachte soldatische Leistungen trennen von dem, was Sie alles mit angesprochen haben, von den Gräueltaten, sicherlich auch von den Toten, von den Verletzten, und was dazu kommt. Aber die soldatische Leistung, natürlich kann man die ehren. Und im Fall Kreta sage ich Ihnen die auch ganz konkret: Fallschirmtruppen sind gelandet auf einer Insel, größte Fallschirmaktion im Zweiten Weltkrieg, haben es nicht geschafft gegen den Gegner, gegen den britischen Gegner, haben sich einigeln müssen, und deutsche Gebirgstruppen sind mit Schiffen herangekommen und haben diese Truppen rausgeboxt. Ja, das ist die soldatische Leistung.
(Zwischenruf Abg. Hey, SPD: Was für eine Leistung!)
Das verstehen Sie nicht. Ist nicht schlimm. Mache ich Ihnen keinen Vorwurf draus. Aber nur, dass Sie mal wissen, was es ist.
(Beifall AfD)
Jetzt will ich mal noch ganz kurz auf den Kollegen Geibert eingehen, obwohl es mir fast wirklich nicht wert ist, weil, Sie haben gesagt, mit uns kann man keine Erinnerungspolitik machen. Das habe ich in meinem Beitrag schon gesagt. Ihnen geht es halt nicht um Erinnerungskultur. Sie wollen das Gedenken – und das sage ich wiederum hier als deutscher Politiker – an die deutschen Gefallenen durch Politik dem Mainstream möglich machen, so sage ich es mal. Und ein letzter Satz noch, weil Sie vorhin in unsere Richtung Folgendes gesagt haben: Unwertes Leben, damit kennen Sie sich ja aus. – Sie müssen sich wirklich nicht zu jedem Zeitpunkt hier wie ein Hampelmann verhalten.
(Beifall AfD)
