Dirk Hoffmeister
Gemeinsam lernen, gemeinsam wachsen – Schulpflicht wirksam durchsetzen
Liebe Kollegen von der AfD! – Kann ich? Es ist fast wie in der Schule. Ich warte ja auch immer dann so lange, bis die Schüler ruhig sind. Alles gut.
(Zwischenruf Abg. Cotta, AfD: Gern, Sie sind ja halbwegs angenehm in Ihren Reden!)
Es geht ja im Prinzip um die Qualität von Bildung und wofür Bildung wichtig ist, nämlich als Garant für unser Land, für unser Vorankommen, sowohl in wirtschaftlicher als auch wissenschaftlicher Hinsicht, das habe ich klar und deutlich belegt. Dass es momentan Probleme gibt, Unterricht abzusichern, das wissen wir alle. Und wir arbeiten bereits daran, dass diese Probleme schnellstmöglich beseitigt werden. Aber sich hinzustellen und zu sagen, die Schule ist nicht in der Lage, Kinder auszubilden und deshalb muss die Beschulung zu Hause erfolgen – sorry, was soll das?
(Zwischenruf Abg. Muhsal, AfD: Das hat keiner gesagt!)
Doch, doch, so kam das ganz genau raus von Herrn Jankowski, das hat er eben gesagt. Ich habe mich mit dem österreichischen Modell beschäftigt. Ja, es gibt die sogenannte Externistenprüfung, so heißt es nämlich dort. Einmal im Schuljahr werden die Schüler dann entsprechend geprüft. Da gibt es ein ganz kompliziertes Prozedere, wer macht die Prüfungsaufgaben usw. Die Frage ist aber nur: Inwiefern trägt das zur Steigerung der Qualität bei? Und wir brauchen eine qualitativ hochwertige Bildung. Ich kann es nur noch mal wiederholen: Wir liegen im Ranking Platz 22 – das ist für mich viel zu niedrig, ich würde mir einen höheren Rang wünschen –, aber Österreich auf Platz 38. Insofern ist dies mit Blick auf die Qualität entsprechend infrage zu stellen. Danke.
(Beifall CDU, BSW, SPD)
