Lena Saniye Güngör
Bürokratieabbau in der zahnärztlichen Versorgung – Praxen entlasten und Patientenversorgung verbessern
Lieber Herr Zippel, denken Sie an Ihre Herzgesundheit.
(Zwischenruf Abg. Zippel, CDU: Die ist top,
das darf ich Ihnen sagen!) Erst mal hoffe ich, Sie sehen mich. Ich hoffe, wir erkennen uns gegenseitig. Das ist ja immer Schritt eins in der Debatte. Ich muss schon sagen, ich finde das total schön, dass Sie sich die Mühe machen, rhetorisch bis zur NATO und zur Hamas zu gelangen, nur um sich selbst von der Wirtschaftsratssituation der CDU abzugrenzen. Mir gefällt das sehr gut, dass Sie sich abgrenzen wollen.
(Beifall Die Linke)
Ich bin sehr froh, dass Sie da auf diejenigen, die sich als wirtschaftskompetent bezeichnen, nicht eingehen wollen. Und ich kann nur hoffen für Sie, dass Sie da Ihren ganzen Parteitag und Ihre Bundesgesundheitsministerin hinter sich haben. Denn dieser Vorstoß
(Zwischenruf Abg. Zippel, CDU: Das hat sie
klar gesagt!) ist einfach dämlich. – Ich finde das doch super. Lassen Sie sich doch mal loben. Ist doch super. Wenn Sie und die Thüringer CDU sich so deutlich dagegen positionieren,
(Zwischenruf Abg. Zippel, CDU: Ja, das wäre
nötig!) haben Sie doch was Gutes erreicht. Getroffene Hunde bellen.
(Beifall Die Linke)
Machen Sie doch – ganz, ganz typisch.
(Unruhe Die Linke)
Der Satz, dass ich mich von Extremisten zu distanzieren hätte und dass dies nötig ist, den kann ich nur darauf schieben, dass es spät ist, dass Sie vielleicht zu wenig gegessen haben heute. Machen Sie wirklich mal einen Punkt, fahren Sie sich ein bisschen runter. Es steht Ihnen nicht. Das ist das Gepöbel, was Sie in der letzten Legislatur hatten. Das hat aus der dritten Reihe noch funktioniert, aber aus der ersten Reihe steht es Ihnen wirklich nicht mehr, Herr Zippel.
(Beifall Die Linke)
