Uwe Thrum
Bäder retten – Sanierungsstau beenden, Schwimmfähigkeit sicherstellen
Ich dachte, dass das Thema auch die anderen Fraktionen ansprechen würde. Na ja, so ist es halt. Kurz noch zum Herrn Bilay: Also das, was Sie da losgelassen haben, ist wirklich unter der Gürtellinie gewesen.
(Beifall AfD)
Bäder und Rassismus in einen Topf zu hauen, also das kann wirklich nur von Ihnen kommen, genauso diese Vorwürfe zum Haushalt. Sie haben wahrscheinlich den Haushaltsplan – ach, da waren Sie vielleicht noch gar nicht Abgeordneter des Landtags, Sie sind ja erst nachgerückt.
(Zwischenruf Abg. Bilay, Die Linke: Ich habe
den mit beschlossen!) Wir haben zum Landeshaushalt 2025 die Investitionen in gemeindliche Sportanlagen verdoppelt gegenüber den Vorschlägen, die alle anderen Fraktionen eingebracht haben.
(Zwischenruf Abg. Bilay, Die Linke: Sie woll-
ten den Kommunen die Feuerwehrmittel streichen!) Verdoppelt haben wir die. Wir denken eben nicht nur an Hallenbäder und Thermen, wir denken weiter. Wir denken eben auch an die Sportplätze, an die Spielplätze, an die Freibäder vor allem, und auch an die Turnhallen natürlich.
(Beifall AfD)
Sie meinen, wir wären lebensgefährlich, nur weil wir die sportlichen Voraussetzungen bei den Hilfskräften zurückschrauben würden. Das ist Quatsch, was Sie da sagen. Fakt ist eins – und das habe ich mir schon vom rot-rot-grünen Sportminister bestätigen lassen –, in den vergangenen zehn Jahren mussten in Thüringen bereits drei Freibäder wegen Personalmangels komplett schließen. Die haben auch nie wieder aufgemacht. 20 Prozent der Freibäder werden bereits jetzt durch Hilfskräfte, also durch Rettungsschwimmer mit dem silbernen Schwimmabzeichen betreut. Ohne diese Hilfskräfte – also nicht die Bademeister an sich, sondern die Rettungsschwimmer mit dem silbernen Schwimmabzeichen – könnten wir unsere Freibäder wahrscheinlich komplett vergessen. Das ist jedenfalls der momentane Zustand.
