Sascha Schlösser
Viertes Gesetz zur Änderung des Thüringer Feier- und Gedenktagsgesetzes – Einführung eines Feiertags für die Befreiung vom Nationalsozialismus am 8. Mai
Maier heißen Sie, glaube ich? Ja? Herr Maier, richtig?
(Zwischenruf Prof. Dr. Voigt, Ministerpräsi-
dent: Ein bisschen mehr Anstand!) Ja, das hatte ich mir auch erwartet. Ich kann mir nicht alle NPCs merken.
(Zwischenruf Schenk, Ministerin für Soziales,
Gesundheit, Arbeit und Familie: Er kennt wenigstens den Namen von denen, die da sind!) Herr Maier, Sie haben mir Lügen vorgeworfen, ohne auch nur einen einzigen Fakt, den ich vorgetragen habe, als Lüge zu identifizieren. Wollen Sie behaupten, dass ich gelogen habe, als ich behauptet habe, dass nicht der 8. Mai für die Ostdeutschen der Tag der Befreiung ist, sondern der 3. Oktober oder der 9. November? Ja, die Ostdeutschen haben unsere Freiheit erkämpft. Sie haben mir unterstellt, ich hätte Herrn Prof. Wagner einen Autisten genannt. Das habe ich nicht. Ich habe sein Geschichtsverständnis autistisch genannt, verengt auf einen bestimmten Zeitraum. Die deutsche Geschichte ist länger, ich sage jetzt nicht, wie lange. Sie behaupten allen Ernstes, die Linke sei als Partei nicht rechtsidentisch mit der SED. Dann haben Sie keine Ahnung.
(Unruhe SPD)
(Beifall AfD)
Das ist noch ein Grund, warum Sie als Innenminister sofort zurücktreten müssen.
(Beifall AfD)
Und wenn Sie sagen, wir diffamieren hier im persönlichen Bereich, muss ich sagen: Lassen Sie sich mal ein dickes Fell wachsen. Wissen Sie, was wir ertragen, was unsere Leute ertragen? Also, kommen Sie mal runter. Und was Temu-Kampfanzüge angeht: Ich hätte das nicht erwähnt, wenn nicht von bestimmter Seite die Würde des Hauses immer unwahrscheinlich betont würde. Das ist würdelos und ich habe niemanden persönlich erwähnt. Dass Sie sofort erkannt haben, von wem ich gesprochen habe, das reicht mir eigentlich. Vielen Dank.
(Beifall AfD)
