Mario Voigt
Frage der Abgeordneten Maurer (Die Linke)
Herzlichen Dank. Ich glaube, klar ist auch, dass die Informationen, die wir dann ordnungsgemäß an Sie weitergeben wollen, natürlich von Leuten stammen müssen, die das tatsächlich auch vor Ort machen. Insofern ist das eher eine Kaskade als weniger mal eine grobe 10.000-Meter-Draufsicht auf das Land. Aber es ist okay, nehmen wir gern mit und gucken, wie wir das feinjustieren. Hier sind wir ja auch im ersten Berichtsjahr und das werden wir, glaube ich, gut machen. In der Frage des Unfallschutzes – ich habe es gerade schon angedeutet – ist das im Kern natürlich nicht eine Frage der Richtlinie allein, sondern das ist eher eine Frage, wie Sie eine unfallschutzrechtliche Verabredung auch mit einem zentralen Anbieter finden. Das ist nicht ganz trivial. Da gibt es Beispiele, die wir aus dem Sport schon kennen. Insofern muss man schauen: Wie anwendbar ist das? Sport hat teilweise eine Regelung. Sie wissen, dass die im Bereich der freiwilligen Feuerwehr – 33.000 Leute sind bei den freiwilligen Feuerwehren engagiert, mittlerweile fast 34.000 – auch einen Versicherungsschutz haben. Deswegen muss man es ein bisschen stärker ausdifferenzieren, auf welchen Bereich das fällt. Mit den unfallversicherungsrechtlichen Fragen sind wir noch in der Abklärung, damit man dann auch ein zentrales Angebot machen kann, das dazu beiträgt. Die 15 Millionen werden anteilig – da wird gerade noch eine Feinabstimmung auch mit der Ehrenamtsstiftung stattfinden – zwischen Ehrenamtsstiftung, auch zwischen Teilen der Jugendförderung gemacht, damit man auch unterschiedliche Größenklassen berücksichtigen kann. Wir haben vorhin über ein Thema geredet. Herr Thrum hat zu einer sportlichen Initiative eine Frage gestellt. Über solche Fragen kann man dann eben auch reden. Deswegen glauben wir, dass wir das gerade noch mal feinjustieren mit der Ehrenamtsstiftung. Ziel ist aber klar: einen größeren Teil über die Ehrenamtsstiftung auszugeben und den weiteren dann tatsächlich mit einem einfachen Förderprogramm unmittelbar in die Jugendförderung zu stecken.
