Ute Bergner
d) auf Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zu dem Thema: „28. Weltklimakonferenz – Wirtschaftsstandort Thüringen mit konsequentem Klimaschutz sichern“
Sehr geehrter Herr Präsident, liebe Kollegen Abgeordnete, liebe Zuhörer, Weltklimakonferenz Dubai: Dass sich die Gesamtteilnehmerzahl im ägyptischen Sharm El-Sheikh verdoppelt hat, ist für mich ein Zeichen von Masse statt Klasse. Übrigens wird mit der größten Privatflugzeugflotte der Welt angereist, sodass RTL „CO -Wahnsinn in Dubai“ titelte. 2 Dass die deutsche Regierungsdelegation mehr als 250 Teilnehmer stark ist, ist weder der Relation der Weltbevölkerung noch dem anteiligen CO -Ausstoß 2 angemessen.
(Zwischenruf Abg. Henfling, BÜNDNIS
90/DIE GRÜNEN: Wir können doch Sie schicken, Frau Dr. Bergner! Dann wäre das Problem gelöst!) Aus Sicht unserer Regierenden soll am deutschen Wesen bekanntlich wieder mal die Welt genesen. Nur dass sich die Welt gar nicht darum schert, was wir in Deutschland mit unserer Energiewende treiben, und munter weiter Kohlekraftwerke und Atomkraftwerke baut. Schauen wir uns das Thema mal nüchtern an.
(Zwischenruf Abg. Wolf, DIE LINKE: Wir sind
nüchtern! Sie auch?) Klimawandel findet statt, hat immer stattgefunden. Wir können feststellen, dass das Erdklima sich in einem Auf und Ab befindet, unabhängig davon, was Menschen so treiben. Es war bereits vor Jahrtausenden deutlich wärmer als jetzt, was übrigens zu einer Blütezeit auf der Nordhalbkugel geführt hat. Und auch Grönland war mal Weideland.
(Zwischenruf Abg. Wolf, DIE LINKE: Erzäh-
len Sie das mal den Menschen aus dem Ahrtal!) Was hat das alles mit CO zu tun? Nehmen wir 2 mal Zahlen, Daten, Fakten. Zwischen 1910 und 1940 stieg die globale Temperatur um 0,5 Grad, von 1990 bis 2020 ebenfalls, allerdings war der CO -Ausstoß in dem Betrachtungszeitraum sieben2 mal höher als in dem vergangenen. Wenn es tatsächlich am CO liegen würde, sollte sich die Erde 2 doch bei einem siebenfach höheren Anstieg auch deutlich schneller erwärmen. Schauen wir uns doch mal die physikalischen Grundlagen der CO -Hypothesen an. So findet 2 man, dass sowohl Carl Sagan mit seinem Treibhauseffekt als auch Manabe in seinen Modellen erhebliche Denkfehler haben und auch falsche Berechnungen zugrunde gelegt haben. Diese fehlerhaften Aussagen sind Grundlage für alle aktuellen Schlussfolgerungen. Wenn ich Entscheidungen auf falscher Grundlage treffe, kommen auch falsche Ergebnisse raus. Und im Übrigen konnte mir noch kein Physiker sagen, in welchem Experiment bewiesen worden ist, dass 0,02 Prozent Erhöhung der CO -Konzentration in einem Gasgemisch – wie 2 zum Beispiel unserer Atmosphäre – die IR-Absorption so dramatisch erhöht. Der gesamte Klimaalarmismus beruht auf falschen Annahmen. Ja, es gibt eine Korrelation zwischen CO -Konzentration und mittleren Temperaturen auf 2 der Erde, aber keine Beweise für Kausalitäten und schon gar nicht dafür, dass die Temperatur der CO -Konzentration folgt. 2
(Beifall AfD)
Es gibt eine ganze Zahl von hochkarätigen Wissenschaftlern weltweit, die um diesen Umstand wissen und zunehmend damit an die Öffentlichkeit gehen. Nur ist ein wissenschaftlicher Meinungsstreit in unserer Gesellschaft leider verpönt. Wenn sich nun die Klimahysteriker auf die angeblich einhellige Meinung der Wissenschaft zur Treibhaustheorie berufen, ist das wie zu Galileos Zeiten, als es eine einhellige Meinung war, dass die Erde eine Scheibe ist.
(Zwischenruf Abg. Henfling, BÜNDNIS
90/DIE GRÜNEN: „Einhellig“ heißt das Wort!) Wer wie Galileo eine andere Meinung vertrat, war damals Ketzer, heute wird er als Klimaleugner diffamiert.
(Zwischenruf Abg. Henfling, BÜNDNIS
90/DIE GRÜNEN: Och, Gottchen! Sie vergleichen sich mit Galileo? Nicht Ihr Ernst!) Über den Einfluss der Sonnenaktivitäten auf unser Erdklima redet niemand. Ich bleibe bei meiner Aussage: CO ist kein Schadstoff, CO ist ein Rohstoff, 2 2 der in den Kreislauf gehört. Ich werde dafür kämpfen, dass wissenschaftlicher Meinungsstreit wieder ohne Diffamierung möglich wird und wir für Thüringen die richtigen Schlussfolgerungen ziehen, um unser Land gesund und ökologisch zu entwickeln. Danke für die Aufmerksamkeit.
(Beifall AfD)
