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Thomas Hartung

SPD 07.07.2023 Sitzungen 7/115

Verordnung von Pubertätsblockern nur nach fachärztlicher Untersuchung – Keine staatlich finanzierte Werbung

Jetzt sind es schon drei, wenn ich darf. Also die erste war: Sie sagten, in der westlichen Welt gibt es den Anstieg. Wissen Sie, dass der Anstieg in China seit den veränderten internationalen Vorgaben, die übrigens verbindlich sind, der höchste Anstieg weltweit ist, danach gefolgt von Singapur? Das hat nichts mit westlicher Welt zu tun. Ist Ihnen das bekannt? Erstens. Zweitens: Ist Ihnen bekannt, dass die Leitlinien, aus denen ich zitiert habe, für Mediziner verbindlich sind? Das heißt, wenn Sie auffordern, dass die Mediziner keine Pubertätsblocker mehr verordnen, dann fordern Sie sie zum Rechtsbruch auf und machen sie gegebenenfalls haftbar. Das müssten Sie als Arzt wissen. Wissen Sie das? Drittens: Sie haben eine Studie zitiert. Es gibt eine sehr große amerikanische Studie, die sagt, die allermeisten Leiden derer, die unter einer fortdauernden Geschlechtsdysphorie leiden, kommen nicht aus der Behandlung. 80 Prozent der Leiden kommen aus der Reaktion ihres Umfelds. Das ist eine Studie mit mehr als 20.000 Teilnehmern weltweit. Ist Ihnen das bekannt? (Beifall DIE LINKE, SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

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