Mario Voigt
Für Thüringen, für Deutschland, für die Gemeinschaft – Einführung eines Gesellschaftsjahres
Na ja, wenn wir hier schon im Buchclub sind, dann will ich schon eines sagen: Ich würde mir wünschen, dass unsere deutsche Außenministerin das englische Wörterbuch mal gelesen hätte,
(Zwischenruf Abg. Dittes, DIE LINKE: Ja, ge-
nau! Diese Arroganz!) dann würde nämlich nicht „war against Russia“ sondern „united we stand with Ukraine“ rauskommen. Ich glaube, das wäre mal erfolgreich.
(Beifall CDU, AfD)
Dann sind wir nämlich schneller in Wehrpflichtdebatten, als uns lieb ist, wenn wir eben nicht aufpassen, obwohl wir angeblich an der London School of Economics studiert haben, weil, dann landen wir nämlich genau in den Diskussionen, die wir nicht wollen. Ich glaube, so ein allgemeines Dienstjahr muss uns beschäftigen, weil es natürlich um die Frage des Einsatzes für den Nächsten geht.
(Zwischenruf Abg. Rothe-Beinlich, BÜNDNIS
90/DIE GRÜNEN: Wie kann man so über eine Ministerin reden?) Und dieser Einsatz für den Nächsten bedeutet eben, in den Blick zu nehmen, dass wir natürlich in …
(Zwischenruf Abg. Dittes, DIE LINKE: Einsatz
für den Nächsten per Zwang! Das finde ich immer ganz geil!) Na ja, ich glaube, es ist besser, statt sich hauptberuflich aufs Straßenfest zu kleben und dann privat nach Bali zu fliegen, lieber ein Gesellschaftsjahr für dieses Land zu machen, weil darum geht es nämlich …
(Beifall CDU, AfD)
(Unruhe DIE LINKE, SPD, BÜNDNIS 90/DIE
GRÜNEN)
