Babette Pfefferlein
Planungs- und Investitionssicherheit für eine flächendeckende Gesundheitsversorgung in Thüringen – keine weiteren Verzögerungen bei der Landeskrankenhausplanung
Das hat damit nichts zu tun, aber ich habe selbst erlebt, dass manche Sachen vor Ort Angst schüren, wenn die Menschen in der Kommunikation nicht mitgenommen werden. Und das gehört nun mal zur Wahrheit dazu.
(Zwischenruf Abg. Zippel, CDU: Wenn das
Ministerium nichts macht!) Wenn wir darüber reden, dass das Krankenhaus XY vor der Schließung steht und es wurde nicht ordentlich kommuniziert, dann ist es so, dass das Angst schürt bei den Menschen.
(Zwischenruf Abg. Zippel, CDU: … und das
Ministerium die Arbeit nicht macht!) Natürlich macht es das Ministerium, Herr Zippel.
(Unruhe CDU)
Wir haben ja die Auswertung zu der Werkstatt im Ausschuss gehört. Natürlich bin ich da auch ungeduldig und ich habe auch manchmal meine Sorge, dass wir es nicht hinbekommen, aber ich vertraue darauf. Was soll ich denn sonst machen? Wir müssen doch auch der Politik vertrauen. Wo kommen wir denn hin, wenn wir uns bei solchen wichtigen Sachen nicht mehr gegenseitig vertrauen können?
(Beifall DIE LINKE)
Wie gesagt, Ihr Antrag ist schön, Herr Zippel, aber es steht nichts Neues drin und, wie gesagt, das Ministerium geht seiner Arbeit nach. Ich hoffe, dass wir uns auch, Frau Dr. Klisch hat es gesagt, in den Haushaltsverhandlungen hoffentlich darauf verständigen, dass für den Gesundheitsbereich Gelder zur Verfügung gestellt werden – und das nicht zuletzt nur für Kampagnen oder Kommunikation –, wie das vor Ort gestaltet werden kann. Vielen Dank.
(Beifall DIE LINKE, SPD, BÜNDNIS 90/DIE
GRÜNEN)
