Madeleine Henfling
d) Bericht über den Stand und die voraussichtliche Entwicklung der Finanzwirtschaft des Landes (Unterrichtung des Landtags nach § 31 Abs. 2 der Thüringer Landeshaushaltsordnung ThürLHO ) – –
Vielen Dank. Aus den Reihen der Abgeordneten liegen mir jetzt keine weiteren Wortmeldungen vor. Dann erhält für die Landesregierung das Wort die Ministerin Taubert. Sehr geehrte Frau Präsidentin, meine Damen und Herren Abgeordneten, ich will zunächst feststellen: Das Glas ist halb voll und das ist gut so heute.
(Beifall SPD)
Herr Prof. Dr. Voigt hat mit Bernhard Vogel angefangen. Ich kann mich ja sehr gut entsinnen, als er mal in Ronneburg war, da hat er in einem kleinen Köfferchen pünktlich zur Bürgermeisterwahl 500.000 Mark vorbeigebracht damals, um eine schöne Halle fertigsanieren zu können. Wir freuen uns darüber heute noch. Das war wirklich eine tolle Sache. Wir wussten leider nicht, dass aus Krediten bezahlt wird. Das war uns aber auch egal.
(Heiterkeit, Beifall SPD)
Ein Stück weit habe ich auch – ich weiß nicht, ob es Neid ist, ich kann es jetzt nicht sagen. Ich werte es mal so. Wir können uns ja gut entsinnen, die CDU hat immer die Alleinregierung angestrebt, auch 1995 – wer sich entsinnen kann – oder 1994. Da gab es eine ganz üble Kampagne gegen die SPD. Es war eine Klappkarte mit Samtvorhängen vom Theater. Darauf stand: Was passiert hinter rotroten Vorhängen? Jetzt wissen wir es: Erfolgreiche Regierung.
(Beifall DIE LINKE, SPD)
Ich möchte auf die vielen Spaßbäder verweisen, die uns heute noch Sorgen bereiten.
(Unruhe Gruppe der FDP)
Trotz allem Respekt gegenüber Herrn Dr. Vogel, es gab auch Höhen und Tiefen. Wie bitte?
(Zwischenruf Abg. Emde, CDU: Volkmar ist
der andere. Bernhard!)
