Ralf Plötner
Vielen Dank, Frau Präsidentin. Werte Zuhörende, es wurde dazwischengerufen, und es ist in der Tat leider ein Haufen Populismus bei diesem wichtigen Thema. Deswegen möchte ich auch ausdrücklich gegen die Dringlichkeit sprechen.
(Beifall DIE LINKE, BÜNDNIS 90/DIE GRÜ-
NEN) Thüringen hat die Impfstellen im Gegensatz zu vielen anderen Bundesländern offengehalten. Wir können dankbar sein, dass schon so viele Menschen im Moment versorgt werden können.
(Beifall DIE LINKE, BÜNDNIS 90/DIE GRÜ-
NEN) Von 27.000 Impfungen pro Woche sind wir jetzt wieder auf 40.000 hochgefahren, und wir werden das weiter ausbauen.
(Zwischenruf Abg. Zippel, CDU: Dafür lassen
Sie sich loben! Na, danke schön!)
(Zwischenruf Abg. Tischner, CDU: Das sind
viel zu wenig!) Zu den Pflegeeinrichtungen, wo die Dramatik sicherlich eine große ist – und, ich glaube, das ist bei allen demokratischen Kräften so, dass wir dort die Menschen sehr explizit schützen wollen –, haben von den 330 stationären Pflegeeinrichtungen knapp die Hälfte bereits die Booster-Impfung erhalten, hundert weitere Termine sind geplant.
(Beifall DIE LINKE)
Es läuft, Herr Kollege Zippel. Und was mich wirklich auch sehr stört: Wenn wir zusammen im Kreisausschuss im Altenburger Land sitzen und die Anschaffung von über 500 mobilen Luftfiltern für unsere Grundschulen auf Grundlage von Landesgeldern beschließen, die zur Verfügung gestellt worden sind, dann machen wir doch da unsere Hausaufgaben, und die müssen wir eben nur gemeinsam machen. Und so können wir die Pandemie bewältigen. Also wir begrüßen ausdrücklich, dass die Impfbereitschaft weiter steigt. Wir fordern alle Menschen auf, sich erstimpfen zu lassen, von den Auffrischungsimpfungen Gebrauch zu machen. Das ist der richtige Weg durch diese Pandemie und nicht solche Schaufensteranträge, die hier auf keinen Fall dringlich zu behandeln sind. Danke.
(Beifall DIE LINKE)
(Zwischenruf Abg. Meißner, CDU: Nichts ver-
standen!)
(Zwischenruf Abg. Müller, DIE LINKE: Sie ha-
ben nichts verstanden!)
