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Babette Pfefferlein

GRÜNE 22.10.2021 Sitzungen 7/62

Fragestunde

Vielen Dank, Herr Präsident. Einsatz des Drogenpräventionsprojekts „Revolution Train“ in Thüringen Zurzeit ist das Drogenpräventionsprojekt „Revolution Train“ wieder in Thüringen unterwegs. Das Projekt soll die Auswirkungen von Drogenmissbrauch auf die Gesundheit und das soziale Leben aufzeigen. Ich frage die Landesregierung: 1. Ist das aktualisierte Konzept des Projekts „Revolution Train“, das immer noch verstärkt auf Abschreckung setzt, aus Sicht der Landesregierung – einschließlich des nachgeordneten Bereichs der Landespolizei – zeitgemäß, um bezüglich der Gefahren durch Drogenmissbrauch aufzuklären? 2. Welche Auffassung vertritt die Landesregierung zu den Stellungnahmen der Suchthilfe Thüringen, aber auch der Suchthilfestellen anderer Bundesländer, die den „Revolution Train“ aus wissenschaftlicher und fachlicher Sicht als nicht geeignet ansehen, um bei der Präventionsarbeit mit Jugendlichen im Bereich Drogenkonsum und Drogenmissbrauch wirksam zu sein? 3. Welche Maßnahmen hält die Landesregierung aus wissenschaftlicher und fachlicher Sicht für zielführend, um Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren – Zielgruppe „Revolution Train“ –, aber auch darüber hinaus über die Gefahren des Drogenkonsums aufzuklären? 4. Welche Institutionen des Freistaats Thüringen, die sich mit Drogenmissbrauch oder den Gefahren des Drogenkonsums beschäftigen, empfehlen den Besuch des „Revolution-Trains“ zur Prävention bei Jugendlichen? Vielen Dank.

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