Beate Meißner
Fragestunde
Mediensucht in Thüringen Smartphone-, Computerspiel- und Internetsucht ist ein zunehmendes Problem in Deutschland. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung macht darauf auch aktuell in einer Kampagne aufmerksam, denn durch die mit Kontaktverzicht einhergehende soziale Distanz ist das Gefährdungspotenzial dieser Suchtmittel höher, wie auch die Notwendigkeit des Bewusstseins für und der Selbstkontrolle gegenüber dieser Problematik höher. Ich frage die Landesregierung: 1. Wie hat sich die Zahl der Smartphone-, Computerspiel- und Internetsüchtigen in Thüringen in den letzten zehn Jahren entwickelt? 2. Ab wann spricht man im Zusammenhang mit Handy- und Computerspielen von suchtgefährdet und süchtig? 3. Wie schätzt die Landesregierung vor diesem Hintergrund die Relevanz einer guten Vorbildwirkung repräsentativer Persönlichkeiten des Freistaats Thüringen ein? 4. Wie stellt die Landesregierung sicher, dass das Suchtpotenzial von Handyspielen durch Personen des öffentlichen Lebens nicht verharmlost wird?
