Thomas L. Kemmerich
Sehr verehrte Frau Präsidentin, meine sehr verehrten Damen und Herren und all diejenigen, die uns zuhören und teilweise auch viel von uns erwarten! Die Zeit drängt – nicht nur für die Gastronomie, nicht nur für die Veranstaltungsbranche, sondern auch für Tanzschulen und für viele Bereiche, die auch nicht wissen: Wo werde ich eingeordnet? Ich kenne viele Unternehmen, die machen kosmetikähnliche Dienstleistungen, machen ähnliche Dienstleistungen in vielen Bereichen und sind unsicher und sind zurzeit geschlossen. Die November-Hilfen sind noch nicht online geschaltet; wir wissen nicht, wie und ob überhaupt geholfen wird. Die beste Hilfe ist, wieder am wirtschaftlichen Leben teilzunehmen. Deshalb hier unser dringender Antrag und damit die Dringlichkeit begründend: Schnelles Handeln ist geboten, damit wir den Leuten eine Perspektive eröffnen. Viele bezweifeln auch, ob mit dem 30.11. die Verordnung so außer Kraft tritt wie erwartet. Wir können das Infektionsgeschehen nicht einschätzen. Und auch noch mal ausdrücklich: Wir negieren nicht die Gefährlichkeit, aber wichtig ist, dass diejenigen, die sich in den letzten Monaten den Aufgaben mit großer Kraft, mit hohen Investitionen, mit hohem persönlichen Engagement gestellt haben, also Hygiene, Abstand und damit Sicherheit für die Bevölkerung, ihre Gäste und ihre Kunden sichergestellt haben, jetzt nicht leer ausgehen und darauf warten, dass ihnen geholfen wird. Wir wollen, dass sie sich selbst helfen können, deshalb unser Antrag. Vielen Dank.
(Beifall FDP)
