Christoph Zippel
Fragestunde
Folgen der Insolvenz eines Abrechnungsdienstleisters für die Thüringer Apotheken Am 15. September 2020 hat eine Abrechnungsdienstleistungsgesellschaft mbH einen Insolvenzantrag gestellt. Das Unternehmen hat für bundesweit rund 3.500 Apotheken den Zahlungsverkehr mit den Krankenkassen abgewickelt. Laut Medienberichten schuldet das Unternehmen den Apotheken eine dreistellige Millionensumme. Ich frage die Landesregierung: 1. Wie viele Thüringer Apotheken sind nach Kenntnis der Landesregierung von der Insolvenz dieser Abrechnungsdienstleistungsgesellschaft mbH direkt betroffen und sind hierbei regionale Auffälligkeiten zu erkennen? 2. Wie viele der betroffenen Apotheken sind nach Einschätzung der Landesregierung durch die Insolvenz in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten? 3. Welche Maßnahmen ergreift die Landesregierung, um Liquiditätsengpässe bei Thüringer Apotheken infolge der Insolvenz zu verhindern und die flächendeckende Medikamentenversorgung sicherzustellen? Vielen Dank.
