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Christoph Zippel

CDU 31.01.2020 Sitzungen 7/6

Fragestunde

Vielen Dank, Herr Präsident. Ich habe folgende Mündliche Anfrage: Maßnahmen der Thüringer Landesregierung zur Abwehr des Coronavirus Mutmaßlich Anfang Dezember infizierte sich ein Mensch erstmals auf einem Tiermarkt in Wuhan mit einer neuen Form des Coronavirus. Die mit den Erregern SARS und MERS verwandte Lungenkrankheit sorgt für plötzliches hohes Fieber und schweren Husten. In bisher 26 Fällen verlief die Krankheit tödlich. – Das war der Stand, als die Anfrage gestellt wurde. – Obwohl die chinesischen Behörden den Krankheitsfall laut Aussage der WHO „sehr ernst nehmen“ und mittlerweile fünf chinesische Großstädte unter einer Art Quarantäne stehen, breitet sich die Krankheit weiterhin aus und ist auch nach Thailand, Taiwan, Singapur, Südkorea, Japan und in die USA vorgedrungen. Das Robert Koch-Institut schätzt das Gesundheitsrisiko der Bevölkerung in Deutschland „zurzeit als gering“ ein. Den Fragesteller interessieren die derzeit laufenden Präventions- und Informationsmaßnahmen seitens der Landesregierung. Ich frage die Landesregierung: 1. Wie schätzt die Thüringer Landesregierung die akute Gefahr, das Gefahrenpotenzial sowie die Entwicklung der Bedrohungslage seit dem Ausbruch des Virus für die Thüringer Bevölkerung ein? 2. Inwieweit existiert seitens der Landesregierung ein Abstimmungsprozess mit der WHO, der Bundesebene, anderen Ländern, Behörden oder Forschungseinrichtungen und Krankenhäusern und steht in diesem Zusammenhang insbesondere das Universitätsklinikum Jena in Kontakt mit anderen Kliniken, die einen Beitrag zur Erforschung und Bekämpfung des Virus leisten? 3. Welche Maßnahmen und Anstrengungen, auch unter Einbeziehung der Krankenhäuser und Gesundheitsämter, unternimmt die Thüringer Landesregierung zur Abwehr eines möglichen Coronavirus-Ausbruchs? 4. Ist der Landesregierung bekannt, wie viele Thüringer sich derzeit in Wuhan aufhalten?

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