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Jörg Henke

AfD 11.12.2019 Sitzungen 7/2

a) Aktuelle Stunde auf Antrag der Fraktion der FDP zum Thema: „Wer das Land ernährt, verdient Respekt – wirtschaftliche Situation der Thüringer Bauern“

Ich gehe noch mal nach vorne, um ganz kurz auf ein paar Sachen hinzuweisen. Ich möchte daran erinnern, dass wir mal eine Bereisung im Saale-Holzland-Kreis gemacht haben, zusammen mit Herrn Ministerpräsidenten Ramelow, und waren dort in der Agrargenossenschaft „Wöllmisse“, wo ich sagen muss, eigentlich eine Vorzeige-LPG oder Agrargenossenschaft, wo man sagt, dort läuft es eigentlich gut. Dort haben wir – ich sage mal – eine kleine Tagung gemacht in einem Raum und da hat man uns mal anhand von Diagrammen dargestellt, wie es eigentlich um die Landwirtschaft oder um die Agrargenossenschaften steht. Das, was uns dort gezeigt wurde, hat eigentlich wenig Anlass zur Freude gegeben, weil die Agrargenossenschaften zwei große Probleme haben: Sie haben keinen Nachwuchs und sie haben Probleme bei der Refinanzierung. Die Bürokratie hatte ich vorhin schon genannt, das ist ein ganz großes Problem, da muss man sehen, was man machen kann. Es liegt aber in unseren Händen oder in den Händen der EU – wir müssen sehen, wie man damit umgeht. Und dort wurde ganz klar herausgestellt, dass die Agrargenossenschaften schwer zu kämpfen haben. Es gibt einen Peak und der ist gar nicht mehr so weit weg. Vielleicht ein, zwei Jahre, dann werden wir das Sterben der großen Agrargenossenschaften sehen. Wenn wir es in dieser Zeit nicht schaffen, dort finanziell nachzubessern, wird es zu spät sein für Thüringen und die großen Agrargenossenschaften sterben. Das hat man uns klipp und klar dort aufgezeigt. Ich denke, da muss man ansetzen. Deswegen noch mal mein Dank an die FDP, dass das Thema aufgerufen wurde, aber wir müssen handeln. Es ist zwölf und es ist schon nach zwölf. Das Geld muss auf den Tisch und den Bauern im Lande muss geholfen werden. Vielen Dank. (Beifall AfD)

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