Christopher Vogt
Ganz herzlichen Dank. – Ich bin gerade etwas überrascht. Sie sagen, Ende des Jahres solle diese Analyse vorliegen beziehungsweise dem Parlament zugeleitet werden. Nun haben Sie aber schon relativ deutlich gesagt, welche Überraschungen es aus Ihrer Sicht darin geben wird. Kennen Sie diese Analyse zufällig bereits? Und wenn ja, wann haben Sie sie bekommen? – Ich kenne diese Analyse nicht. Die Fristen entnehme ich der Kleinen Anfrage, die, ich glaube, von Ihnen gestellt und vom Innenministerium beantwortet wurde. Dort wurde das Ende des Jahres angesprochen. Ich glaube, dass sie dem Parlament zugeht. Das weiß ich aber nicht, wobei wir dadurch – das hat auch der Kollege Koch gerade gesagt –, dass wir dem Entschließungsantrag des SSW zustimmen, in dem das gefordert ist, im Zweifelsfall dafür sorgen werden. Den Inhalt kenne ich nicht. Das ist nur meine Vermutung. Wir haben hier ja viel über über Wohnraum in Ostholstein und in tourismusstarken Bereichen gesprochen, und in dem gesamten Bereich Gastro wird häufig auch bei Auszubildenden nicht so überüppig bezahlt, als dass man sich Wohnraum in der jeweiligen Region zur Miete leisten kann. Sylt ist da auch noch so ein Beispiel. Deswegen ist das nur eine informierte Annahme, aber kein Exklusivwissen. (Beifall BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und CDU) Ich finde es deswegen richtig, dass wir den Gesetzentwurf jetzt hier diskutieren, er dann ins parlamentarische Verfahren geht und währenddessen die Markt- und Bedarfsanalyse läuft, denn die Marktund Bedarfsanalyse ist insbesondere für die Frage wichtig: Wo sollen Wohnheime entstehen? Dagegen, dass wir das Azubiwerk aber schon bis zum Anfang nächsten Jahres auf den Weg bringen wollen, spricht meiner Auffassung nach nichts. Ich freue mich auf das parlamentarische Verfahren und auf die weitere Debatte. – Vielen Dank. (Beifall BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und CDU)
