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Serpil Midyatli

SPD 28.08.2026 Sitzungen 20/125

Genau. Dann möchte ich mich ganz aufrichtig bei Ihnen entschuldigen, dass ich das nicht so wahrgenommen habe, sonst hätte ich gestern auch einen Dreiminutenbeitrag geleistet. (Heiterkeit SPD und FDP) Ist das so in Ordnung für Sie? – Okay. Gut. Ich will noch etwas festhalten, weil wir tatsächlich Möglichkeiten haben. Wie wäre es – alle oder viele von uns im Raum haben Regierungserfahrung –, wenn Haushalte sozusagen eng und klamm werden, dass man dann einmal miteinander spricht – wir haben alle Beziehungen nach Berlin – oder vielleicht andere mit ins Boot holt? Man könnte sagen: Hey, Leute, wir haben da große Schwierigkeiten. Könnt ihr aus den Ländern, könnt ihr bitte aus dem PräsiWenn die CDU das nächste Mal auf solche Ideen oder Gedanken kommt: Trauen Sie sich! Kommen Sie zu mir. Lassen Sie uns über die Bande spielen. Lassen Sie uns doch Frau Prien, die Bildungsfamilienministerin, dann lieber dabei unterstützen, indem wir sagen: Gerade in diesem Haushalt darf nicht gekürzt werden! – Da haben Sie mich als starke Kämpferin an Ihrer Seite, aber nicht, wenn sie sich zuerst hinstellt und sagt: „Das war die Idee von der SPD“, (Zuruf CDU) und erst – weil sie auf einmal sozusagen den Shitstorm erlebt – mit den Vätern und damit zu kommen, dass sie das ja doch parallel machen möchte. Ich will etwas Weiteres in Richtung Union festhalten: Ganz ehrlich, es sind die berufstätigen Mütter, denen Sie den Unterhaltsvorschuss hier noch einmal kürzen wollen. Das kommt auch hinzu. (Beifall SPD, FDP und SSW) Also wirklich: Es sind überwiegend die Väter, und da werden dann alleinerziehende Mütter doppelt und dreifach damit belastet und auch noch dafür bestraft. Das ist etwas, was ich absolut nicht hinnehmen kann. Das nächste Mal kriegen Sie, wie gesagt, meine volle Unterstützung, wenn es darum geht, dass wir dort für die Kinder und Jugendlichen zu keinen Einsparungen kommen – weder im Bund noch im Land.

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