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Serpil Midyatli

SPD 18.06.2026 Sitzungen 20/121

Sie haben natürlich recht: im BGB nicht, aber es gibt verschiedenste Modelle. In Kiel zum Beispiel – die Kielerinnen und Kieler kennen das – heißt das ganze „Hand gegen Koje“. Das passt zu dem maritimen Flair. Da geht es insbesondere um Studierende, die dann WG-ähnlich wohnen. Da geht es tatsächlich darum, Einkaufshilfe zu machen, in der Wohnung zu helfen, manchmal auch um Schraubarbeiten. Wir haben das in Kiel sehr groß angekündigt, aber es nehmen – das muss man dazu sagen – überwiegend ausländische Studierende an. Das Projekt läuft noch und es gibt, wie gesagt, in anderen Städten andere Modelle. Aber das ist natürlich nicht das, was Sie gemeint haben. Es ist eine weitere Möglichkeit, um Wohnraum – so nenne ich das Ganze jetzt einmal – besser aufzuteilen. Aber es sind eher Förderprogramme. – Das finde ich gut, mit entsprechenden Förderprogrammen Leute dazu zu gewinnen, etwas Gemeinsames in einer Wohnanlage oder Ähnlichem zu entwickeln. Rechtliche Konstrukte dazu sind mir bislang nicht bekannt. Aber es ist umso besser, wenn es über einen Fördertatbestand versucht wird, weil wir natürlich alle mit kreativen Maßnahmen daran arbeiten sollten, Wohnraum so gut wie möglich zu schaffen. Es ist allerdings nicht kreativ, etwas zu erfinden, was es schon gibt. – Vielen Dank. (Beifall CDU)

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