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Dr. Heiner Garg

FDP 27.02.2026 Sitzungen 20/113

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Normalerweise halte ich nicht so viel davon, mich sozusagen eigenevidenzbasiert zu einem Thema zu äußern. Die Union muss sich keine Sorgen machen. Ich fordere auch keine Ausschussüberweisung, das will ich alles nicht. Ich habe ja jetzt gelernt, dass man sich hier nicht aufeinander zubewegt, sondern eine vorfestgelegte Meinung vertritt, im Zweifel, so wie die Kollegin Waldinger-Thiering es gesagt hat, mit einem Alternativantrag, der irgendwie zehn Minuten vor der Debatte auf den Tisch kommt. Ich will nur Folgendes sagen, und zwar jetzt unabhängig davon, ob man Einzelmaßnahmen vorschlägt oder das als Gesamtkonzept etwas breiter aufstellt, so wie die Kollegin Riecke den FDP-Antrag dargestellt hat. Meine ersten Schuljahre auf dem Gymnasium waren die Hölle, sie waren die Hölle. Dass ich heute hier stehe, dass ich ein Studium abgeschlossen habe, habe ich vor allem einem Schulwechsel zu verdanken, habe ich vor allem Lehrerinnen an einer neuen Schule zu verdanken, die anders mit dem Thema umgegangen sind als Lehrerinnen und Lehrer auf dem allgemeinbildenden Gymnasium, auf das ich von Klasse 5 bis Klasse 10 gegangen bin, und an die Schulzeit erinnere ich mich noch sehr gut. Insofern finde ich diese Debatte unglaublich wichtig, finde ich den Ansatz so wichtig, das in die Schule zu tragen, wie man mit Menschen umgeht. Wenn ich mir die Kommentare nach der Wahl von Rob Jetten zum niederländischen Ministerpräsidenten angucke, dann denke ich mir noch mal: Herr, wirf Hirn vom Himmel. – Bildung ist so was von notwendig, damit wenigstens die heranwachsende Generation mit uns umgeht, wie ich finde, es jeder Mensch verdient hat, nämlich menschlich. (Beifall FDP, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, SPD, SSW und vereinzelt CDU)

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