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Jette Waldinger-Thiering

25.02.2026 Sitzungen 20/111

Ja, natürlich. Catharina Johanna Nies [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Damit entsteht mehr Zeit für Kinder und Eltern. Und auch die Fachkräfteentlastung haben wir im neuen Programm „KiTa für Alle“ im Blick. Wir wollen in Kita und Kindertagespflege zusätzlich vier Krankentage anerkennen und hierfür Vertretungsstellenanteile im Personalbudget finanzieren. Wir haben übrigens nie gesagt, dass das irgendwie alles an Bedarfen finanzieren würde, weil das immer wieder kritisiert wurde. Wir haben aber von Anfang an im Verfahren, auch im Novellierungsverfahren, gesagt: Wenn wir die Möglichkeit haben, an der Stelle mehr Geld ins System zu geben, dann werden wir das versuchen. – Und das machen wir jetzt anhand dieser vier Tage. Außerdem wollen wir mehr heilpädagogische Kräfte in die Kitas bringen. Wir geben 2026 mit 803 Millionen Euro als Land 230 Millionen Euro mehr Geld ins System, als es noch 2022 zu Beginn der Legislaturperiode der Fall war. 230 Millionen Euro mehr für frühkindliche Bildung – ich finde nicht, dass das belächelt werden sollte. In den neuen Bildungsleitlinien geht es um die Gestaltung des Bildungsalltags unserer Kinder. Und wer gestaltet diesen Bildungsalltag? Das sind die Fachkräfte, die professionellen Teams. Ich muss jetzt ein bisschen springen, weil mir die Zeit wegläuft. Uns ist wichtig, dass wir die Perspektive dieser professionellen Teams gut in die künftige Weiterentwicklung des Gesetzes hineinnehmen. Wir wollen gerne sehen, wie unsere Programme und die zusätzlichen 230 Millionen Euro, die zusätzlichen Mittel, die wir jetzt über „KiTa für Alle“ ins System reingeben, bei den Fachkräften ankommen. Deswegen haben wir in unserem Antrag geschrieben, dass wir die Landesregierung bitten, eine repräsentative Studie anzustoßen, um die Perspektive und den Blick auf die Arbeitsbedingungen der über 20.000 Fachkräfte, die wir in Kita und Kindertagespflege haben, abzufragen, –

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