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Birte Pauls

SPD 25.02.2026 Sitzungen 20/111

Vielen Dank, Frau Kollegin. – Sie haben gerade die Förderrichtlinie beschrieben, die jetzt neu herausgekommen ist. Finden Sie es denn richtig, dass die Kommunen selbst keine Quartiersmanager einstellen dürfen, sondern diese Aufgabe nur fremdvergeben dürfen und es auf zwei Jahre befristet ist? Halten Sie das für sinnvoll, wenn es darum geht, Vertrauen in den Städten, in den Quartieren aufzubauen? Es ist ja letzten Endes auch Beziehungsarbeit, was so ein Mensch oder eben verschiedene Personen da machen müssen. Man muss sich erst einmal kennenlernen und all so etwas. Aber den Kommunen wird nicht erlaubt, diese Person selbst auf Dauer einzustellen. Finden Sie das in dieser Förderrichtlinie richtig? – Also, dass Kommunen selbst nicht einstellen dürfen, war mir bisher nicht bekannt. Das gucke ich noch einmal nach. Ich finde, Ihr Antrag differenziert tatsächlich nicht ausreichend, dass dieses Quartiersmanagement nicht dafür da ist, Einzelfälle zu bearbeiten. Das möchte ich aber schon sagen. Es geht dabei nicht darum, mit Einzelpersonen – wie es in der aufsuchenden Sozialarbeit der Fall ist – Beziehungen aufzubauen und damit Einzelfälle zu bearbeiten, sondern es geht darum, partizipative Prozesse zu organisieren, also übergeordnet Institutionen zu vernetzen. Da halte ich es durchaus für nicht ganz so zentral, wie Sie das gerade formulieren, dass so viel Beziehungsarbeit stattfindet und dass man lange Vertrauensverhältnisse aufbaut. Dafür ist einfach die Struktur eine andere. (Beifall BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und CDU)

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