Birte Pauls
Tatsächlich eine reine Wissensfrage: Sie haben das Geld eingestellt, also gehe ich davon aus, dass es entsprechende Pläne gibt. Können Sie mir sagen, wo dieser Landesknotenpunkt angedockt werden soll? – Ja, bei der Landesstelle Sucht Schleswig-Holstein. Es gibt eine Art Handbuch, was eine solche Landesstelle machen muss und wie sie aufgebaut sein muss. Es wird demnächst Gespräche zum geplanten nationalen Knotenpunkt mit denjenigen Ländern geben, die Landesknotenpunkte aufbauen möchten. Da werden jetzt erste Gespräche geführt, und dann wird das sukzessive aufgebaut. Das ist eine ganz spannende, ganz tolle Sache. (Birte Pauls [SPD]: Danke schön! – Beifall Jasper Balke [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN] und Lukas Kilian [CDU]) Ich komme zur Drug-Checking-Verordnung. Sie befindet sich aktuell im Verfahren, und sie soll – das wurde bereits gesagt – im Frühjahr 2026 in Kraft treten. Drug-Checking ist in der Tat eine wichtige Möglichkeit, die Menschen vor der Ein- (Ministerin Dr. Kerstin von der Decken) nahme verunreinigter und hochdosierter Drogen zu schützen. Die fachliche Umsetzung soll modellhaft im bereits bestehenden, sehr gut etablierten, funktionierenden und sehr gut evaluierten Party- und Präventionsprojekt ODYSSEE mit externer Evaluation stattfinden. Meine Damen und Herren, insgesamt unterstützt mein Haus die bereits vorhandenen Angebote fachlich und wirbt bei den Kommunen dafür, weitere Angebote umzusetzen. Wir sind auf die Erkenntnisse und die Folgerungen aus dem Landesknotenpunkt und dem nationalen Knotenpunkt ausgesprochen gespannt und werden sie dann auch umsetzen. – Vielen Dank. (Vereinzelter Beifall CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
