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Serpil Midyatli

SPD 29.01.2026 Sitzungen 20/109

All das hätten wir natürlich auch im Finanzausschuss miteinander diskutieren können. Aber unabhängig davon, dass hier noch einige Mythen im Raum stehen, bin ich schon einmal ganz froh, dass wir den Mythos, wir würden sozusagen Omas Häuschen nicht mehr vererben wollen, schon einmal zur Seite geräumt haben. Das war nämlich ganz am Anfang. Könnt ihr euch noch an die Debatte erinnern? Herr Kalinka, hören Sie genau zu: Das heißt, um das Familienheim geht es schon lange nicht mehr. Das Problem ist, dass sich in Deutschland viele Familien kein Eigenheim mehr leisten können, Herr Kalinka. Das ist doch die Herausforderung, die die Familien gerade in diesem Land haben. (Beifall SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und SSW) Liebe Kollegin Krämer, die Verschonungsregeln bleiben weiterhin bestehen. Werfen Sie da bitte keine Nebelkerzen. Dann möchte ich noch einmal dazu sagen, dass die OECD sich den Spaß erlaubt hat, genau die Frage, die mein Kollege Lasse Petersdotter hier gestellt hat, in anderen Ländern zu untersuchen. Denn in allen anderen OECD-Ländern gibt es eine gerechtere Vermögen- beziehungsweise Erbschaftsteuer. In allen Ländern in unserem Wirtschaftsraum, in denen sie eine Überprüfung gemacht hat, konnte sie tatsächlich nicht feststellen, dass das zu Insolvenzen geführt hätte, oder dazu, dass Unternehmen abgewandert wären. Das sind Mythen, die Sie erzählen. (Annabell Krämer [FDP]: Tatsache?) Lassen Sie uns also bitte damit aufhören. Erinnern Sie sich bitte noch einmal an die Zahlen von Kollege Brandt, die er hier aufgezählt hat. Das Bild, das Sie gerade aufgemacht haben, dass trotz Krise – obwohl es wirtschaftlich wirklich schwierige Zeiten sind –, trotz dieser großen Herausforderungen – –

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