Rasmus Vöge
Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Es sind einige Argumente in den Wortbeiträgen gefallen. Denen möchte ich noch einmal entgegentreten. Frau Nitsch, Sie sprachen in einer pauschalisierenden Aussage davon, dass es dem ländlichen Raum schlecht geht. Das haben Sie so gesagt. (Sybilla Nitsch [SSW]: Nein!) Das können wir noch einmal nachlesen. Dem will ich entgegentreten. Wir haben einen lebendigen und vielfältigen Raum in Schleswig-Holstein. Pauschal zu sagen, dass es dem grundsätzlich schlecht gehe, ist sicherlich nicht angemessen. (Beifall CDU und Bina Braun [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]) Ich möchte auch gern auf die erneute Aussage der FDP erwidern, dass alles so mutlos sei. (Dr. Bernd Buchholz [FDP]: Der CDU-Bürgermeister sagte „mutlos“! – Wortmeldung Sybilla Nitsch [SSW]) Ein Wort ist hier noch nicht gefallen, das ich gern einordnen möchte, und das ist die Bäderregelung in Schleswig-Holstein. Sie stellt eine große Ausnahme für unser Land dar. Im Zusammenspiel zwischen Sonntagsöffnung, Bäderregelung, Sonntagsschutz und verfassungsrechtlichen Vorgaben möchte ich an dieser Stelle betonen, dass das, was wir vorlegen, (Rasmus Vöge) ein sehr vernünftiger und ausgewogener Kompromiss ist.
