Christopher Vogt
Ist auch eine Art Namensverwandtschaft!) – Bei der Namensverwandtschaft, bei der Tätowierung – egal. Wir bleiben allerdings weiterhin kein Fan von der A 20; das ist auch nicht überraschend. Deshalb ist es aber gut, dass man hier einen gemeinsamen Weg zwischen Naturschutzverbänden und Landesregierung, DEGES und anderen gefunden hat. Machen wir uns doch nichts vor: Jeder Vergleich hat ein Dilemma – für beide Seiten. Hat man jetzt genug erreicht? Hat man etwas aufgegeben? Hätte man das nicht zu Ende klagen sollen? Hätte man nicht vor Gericht gewonnen – welche Seite auch immer? – Deshalb habe ich großen Respekt davor, dass beide Seiten die Größe haben, sich auf einen Vergleich einzulassen und die Probleme außerhalb von Gerichtssälen zu klären. (Beifall BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und CDU) Was mich auch freut – das kann man nicht hoch genug schätzen – ist, dass Vertrauen aufgebaut wurde – sowohl seitens der Landesregierung zu den Naturschutzverbänden als auch seitens der Naturschutzverbände zur Landesregierung, zum Wirtschaftsministerium. Das bietet die Möglichkeit, eine neue Grundlage im Umgang mit Kultur- und Infrastrukturprogrammen zu setzen. Sie müssen nicht immer so enden, aber zumindest ist die Erkenntnis, sich frühzeitig aufeinander einzulassen, die gegenseitigen Interessen in die eigene Abwägung einzubeziehen und die jeweiligen Ziele nachvollziehen zu wollen, gelungen. Das ist ein Riesenfortschritt in der Infrastrukturpolitik, der dem Kollegen Madsen und vor allen Dingen dem BUND gemeinsam gelungen ist. Das ist gut für dieses Land. (Beifall BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und CDU) Herr Minister Madsen, ich freue mich also sehr, dass Sie Fan der Fledermaus sind. Ich bin sicher, (Lasse Petersdotter) dass diese Entscheidung, die hier getroffen wurde, keine Blaupause für folgende ist. Ich würde Sie aber gerne dabei unterstützen, auch noch Fan von Zwergschwan und Haselmaus zu werden. Vielleicht gelingt uns das miteinander. – Vielen Dank für die Debatte. (Beifall BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und CDU – Zurufe FDP: Oh!)
