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Lukas Kilian

CDU 25.09.2025 Sitzungen 20/97

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Lieber Herr Kollege Dürbrook, wenn ich Ihre Rede zusammenfasse – wobei ich mir ehrlich gesagt auch die Reden zum Thema Marschbahn in den vergangenen Monaten angeschaut habe –, dann sagen Sie: „Wir wollen dieses Berliner Klein-Klein nicht“, und Sie danken uns für die Kritik an unseren Leuten. Dann erklären Sie uns aber wortreich, warum unsere Leute allein schuld seien, und führen dieses Berliner Klein-Klein im Endeffekt fort. Ich glaube, dass das der Sache nicht angemessen ist. (Zuruf Christopher Vogt [FDP]) Wenn man sich die letzte Marschbahndebatte anschaut: Kein Wort gegen die Ampel, kein Wort (Lukas Kilian) gegen die Bundesregierung, um deutlich zu machen: „Das passt uns nicht“, sondern nur allgemein: „Wir brauchen die Marschbahn; das ist wichtig“. Kein Wort heute, dass auch das Finanzministerium in dieser Angelegenheit eine Verantwortung trägt, sondern eine Darlegung, dass Gutachten verschickt würden und Schnieder mehr oder weniger seinen Laden nicht im Griff habe. Ich sage Ihnen ganz ehrlich: Danke, dass Sie unsere Kritik an den eigenen Leuten honorieren. Ich hätte diesen Dank Ihnen gegenüber auch gerne ausgesprochen. (Beifall CDU, FDP und SSW) Die Sache ist so groß, dass das nicht an parteipolitischen Grenzen halt machen sollte und man sich im Interesse des Landes klar positionieren muss. Da sage ich Ihnen ganz deutlich: Ein wahrer Freund zeigt sich nicht im Lob, sondern in der Kritik. Dann seien Sie doch so Parteifreund, dass Sie eine wahre Freundschaft zu Lars Klingbeil aufbauen. – Vielen Dank. (Beifall CDU und Nelly Waldeck [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN])

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