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Marc Timmer

SPD 25.09.2025 Sitzungen 20/97

Vielen Dank, Herr Koch. Ich habe eigentlich zwei Fragen. Die erste Frage ist: Sind Sie fein mit dem, was Frau Reiche sagt, dass 20 Gigawatt an Gaskraftwerken erforderlich sind, auch wenn sie gleichzeitig sagt, man solle technologieoffen sein, was den Kapazitätsmarkt angeht, was gleichzeitig bedeuten könnte, dass – für Schleswig-Holstein sehr wichtig – Biogasanlagen einen substanziellen Beitrag dazu leisten könnten, die Residuallast durch die Gaskraftwerke deutlich zu reduzieren? Ich hätte ganz gerne, dass Sie den Punkt vielleicht noch einmal klarstellen. – Vielen Dank. (Dr. Bernd Buchholz [FDP]: Wie viel Gaskraftwerke wollte Robert Habeck?) (Tobias Koch) – Genau. – Ich vertrete nicht Robert Habeck. – Ich bin damit insofern fein, als dass auch die Ampel und namentlich Robert Habeck genau diesen Plan im Grundsatz verfolgt haben. Wir brauchen zusätzliche Gaskraftwerke. Das war Bestandteil des Plans von Robert Habeck, und wenn die Ampel nicht gescheitert wäre, dann wären die schon längst ausgeschrieben. Der Plan war, mit milliardenschwerer Bundesförderung diese Ausschreibung im ersten Halbjahr 2025, also bereits vor ein paar Monaten, zu starten, (Dr. Bernd Buchholz [FDP]: Nichts anderes!) und Robert Habecks Plan war, bis 2030 neue Gaskraftwerke am Netz zu haben. Da merkt man, es geht nicht ohne Gaskraftwerke. Das ist hier keine ideologische Debatte, dass man sagt: Die einen wollen Gas, die anderen nicht. – Für die Stabilität der Energieversorgung, für die Versorgungssicherheit braucht es einen gewissen Ausgleich für die Schwankungen bei den Erneuerbaren. Da haben sowohl Robert Habeck als auch Katherina Reiche auf Gaskraftwerke gesetzt. Da sind wir uns eigentlich alle politisch einig und sollten das jetzt nicht zum politischen Spiegelfechten nutzen. (Beifall CDU und FDP)

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