Birte Pauls
Frau Präsidentin! Verehrte Kolleginnen und Kollegen! Es ist sehr gut, dass in Flensburg eine Fusion der beiden kirchlichen Krankenhäuser stattfindet. Darüber haben wir uns sehr gefreut, das haben wir mehrmals entsprechend formuliert. Das ist tausendmal besser, als wenn sich hier wieder eine profitorientierte Kette niedergelassen hätte, deren Erlöse ins Ausland transferiert werden. Herzlichen Glückwünsch an alle, die an dem Prozess beteiligt waren; wir finden das total super. Beide Häuser, die DIAKO und das Malteser Krankenhaus, leisten auf all ihren Gebieten mit ihrer Zusammenarbeit, die sie schon seit vielen Jahren praktizieren, hervorragende Arbeit und sind ein echter Pfeiler der Gesundheitsversorgung in der Stadt Flensburg und drum herum. (Beifall SPD, FDP und SSW) Verehrte Kolleginnen und Kollegen, wir dürfen aber nicht verkennen, dass die Frauen – wir haben schon mehrmals darüber diskutiert – in der Stadt Flensburg und der Umgebung in den letzten Jahren Sorge haben. Das müssen wir doch anerkennen! Ich habe den Eindruck, dass das hier manchmal negiert und gesagt wird: Na ja, es kann passieren, dass sich da ein bisschen etwas ändert, das ist alles nicht so schlimm, eigentlich ist die Versorgung gesichert. Diese Haltung gegenüber den Frauen in der Region finde ich nicht so gut. Daher möchte ich, dass wir die Situation – wir haben die Diskussion schon einmal im Sozialausschuss geführt – noch einmal zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern der Ärzteschaft beleuchten und genau gucken, welche Angebote vorgehalten werden und zukünftig zur Verfügung stehen. Wir dürfen nicht ignorieren, wenn operative Eingriffe notwendig sind – –
