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Rasmus Vöge

CDU 22.05.2025 Sitzungen 20/88

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Entschuldigung, es fällt mir ein bisschen schwer. Ich möchte mich ganz herzlich für den Antrag, die Debatte und bei denjenigen Menschen bedanken, die heute Trauerarbeit leisten, (Beifall ganzes Haus) denn ich selbst komme aus einer solchen Familie. Ich bin das vierte von fünf Kindern meiner Eltern, aber wir sind heute nur noch vier Kinder. Mein Bruder ist vor über 40 Jahren im Westensee ertrunken. Die Beiträge hier wühlen mich sehr auf. Damals gab es das nicht, eine Trauerbewältigung. Sicherlich haben wir mit der Kirche gesprochen. Aber eine längere Begleitung der Familie war damals nicht vorgesehen, und so legt sich dieser Schatten, obwohl meine Eltern alles dafür getan haben, dass wir eine fröhliche und glückliche Kindheit hatten, doch über Jahrzehnte über die Familie. Es fällt uns auch in der Familie – so will ich es sagen – erst seit vielleicht zehn Jahren leichter, nachdem ich und meine Geschwister erwachsen und in der Mitte des Lebens angekommen sind, darüber zu sprechen. Insofern ist das tatsächlich ein wichtiges Anliegen. Als ich den Antrag das erste Mal gelesen habe und auch nun während der Debatte kommen so viele Dinge hoch, die mich mit diesem Thema verbinden. Deshalb an dieser Stelle ganz herzlichen Dank. Ich will aber auch um Verständnis dafür werben, dass ich mich meiner Stimme enthalten werde. – Vielen Dank. (Beifall ganzes Haus)

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