Dr. Bernd Buchholz
Ich beginne zunächst mit einer Anmerkung zu der Schlussbemerkung. Eine Wandelanleihe dient dazu, Fremdkapital zu generieren, das man in Eigenkapital umwandeln kann. Das hat nichts damit zu tun, dass die Rückzahlungsaussichten deshalb schlechter oder besser werden. (Tobias Koch [CDU]: Wenn man zurückzahlen kann, dann wandelt man nicht!) – Nein, wenn man nicht zurückzahlen kann, dann wandelt man nicht, sondern entscheidet, ob man wandelt oder etwas anderes damit macht. (Zurufe) – Herr Kollege Koch, sorry, wir sind hier nicht im Proseminar der Betriebswirtschaft. Würden Sie mir den Gefallen tun, Herr Kollege – weil Sie jetzt auf den zweiten Halbsatz nach dem Komma abgestellt haben –, den ersten Halbsatz noch einmal zu verlesen und mir die Bedeutung dieses Satzes zu erklären? – Ja, ich würde: (Heiterkeit) „Aufgrund der Unsicherheiten bezüglich der Belastbarkeit der vorgelegten Zahlen …“ – Darum geht es Ihnen. Jetzt werden Sie sagen, Herr Kollege: Darum geht es doch, um ‚die „Belastbarkeit der vorgelegten Zahlen“‘. Das Gutachten und viele weitere Unterlagen gehen darauf ein, wie das Unternehmen sich weiterentwickeln wird. Das ist auch nachvollziehbar bei der Frage, ob wir investieren oder nicht und ob wir die Bereitschaft haben, dieses Unternehmen unter staatlichem Risiko anzusiedeln. (Dr. Bernd Buchholz [FDP] und Annabell
