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Birte Pauls

SPD 27.02.2025 Sitzungen 20/82

Vielen Dank, Frau Präsidentin. – Ich glaube, wir müssen uns in dieser Angelegenheit ganz ehrlich machen. Wir sprechen hier über todkranke Kinder, über Kinder mit einer lebensverkürzenden Erkrankung, die über Jahre zum Teil zu Hause versorgt werden. Das darf doch nicht eine Frage von „das rechnet sich nicht“ oder „vielleicht wird das nicht entsprechend nachgefragt“ sein. (Lukas Kilian [CDU]: Haben Sie das nicht verstanden?) – Sag mal! Das wird nicht entsprechend nachgefragt? Aber wir müssen doch solche Plätze vorhalten, auch wenn da keine Vollauslastung stattfindet. Das ist es doch, was wir als Gemeinschaft, als Solidargemeinschaft für diese Familien tatsächlich umsetzen müssen. Das darf an dieser Stelle keine Frage sein: Ist das immer zu 100 Prozent ausgelastet? Das ist die Frage, die danach kommt. Wenn die hundertprozentige Auslastung nicht stattfindet, dann ist das ja die Umsetzung von: Das rechnet sich nicht. Deswegen noch einmal: Ich appelliere an die Kolleginnen und Kollegen, wobei ich sagen muss, dass ich den Antrag der CDU wirklich nicht zielführend finde, weil er überhaupt nicht nach vorn gerichtet ist, sondern irgendwie einen Sachstand beschreibt. Lasst uns die beiden Anträge an den Ausschuss überweisen. Lasst uns mit den entsprechenden Menschen und Akteuren aus diesem Bereich im Ausschuss noch einmal darüber sprechen. Wir haben hier eine Versorgungslücke, und unsere Aufgabe ist es, hier hinzuschauen und nicht, an dieser Stelle Anträge abzulehnen und nicht weiter darüber zu diskutieren. Lasst uns das bitte im Ausschuss miteinander und mit den Akteuren besprechen. Ich finde, das sind wir den betroffenen Familien schuldig. (Beifall SPD und SSW)

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