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Christopher Vogt

FDP 30.01.2025 Sitzungen 20/79

Liebe Frau Präsidentin! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Zum Kollegen Krüger möchte ich heute nichts sagen. Jeder hat einmal einen schlechteren Tag, das ist auch in Ordnung so. Ich finde es ehrlich gesagt aber schon schwierig, Frau Ministerin, wenn Sie sich hier hinstellen und solche Nebelkerzen werfen, wie Sie das gerade getan haben. Der Punkt ist doch vollkommen richtig: Die 100 Prozent sind eine rechnerische Größe – das hatten wir gestern schon –, und die 100 Prozent Unterrichtsversorgung bedeuten, es fällt eine nicht unerhebliche Menge an Unterricht aus. Wir haben das Problem – das hat die Kollegin Riecke auch benannt –, dass wir selbst, wenn der Fachunterricht statistisch erteilt wird, ein Problem haben. Denn als (Christopher Vogt) Fachlehrer muss man sich heute mit vielen weiteren Dingen beschäftigen; deshalb kann teilweise auch dann der Fachunterricht nur bedingt erteilt werden. Aber nicht planmäßig erteilter Unterricht ist eben in aller Regel kein Fachunterricht. Das ist doch der Punkt. Der ist bei diesen 100 Prozent dabei. (Beifall FDP) Wenn Sie jetzt sagen: „Ja, es gibt aber viele Frauen, die schwanger sind und so weiter“, wollen Sie das abschaffen? – Natürlich wollen wir das nicht abschaffen, aber wir weisen darauf hin, dass durch Ihre Schwerpunktsetzung im Haushalt das Problem größer und nicht kleiner wird. (Beifall FDP und SSW) Auch die Behauptung, es bleibe alles gleich, ist logisch völliger Unsinn. Frau Ministerin, deshalb muss ich sagen: Ich würde mich erstens freuen, wenn der Kollege Habersaat und ich – Entschuldigung, ich meine den Kollegen Balasus und mich; die vielen Martins, da komme ich durcheinander – auch in einen Dialog treten könnten. Es wäre wirklich schön, wenn wir wieder einmal im Plenum in einen Dialog treten könnten, es sei denn, wir machen das alles im Bildungsausschuss. Man kann hier nicht einfach Nebelkerzen in den Saal werfen und dann wieder vom Rednerpult verschwinden. Das finde ich einen schwierigen parlamentarischen Umgang. (Beifall FDP, SPD und SSW – Wortmeldung Martin Balasus [CDU])

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