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Christopher Vogt

FDP 22.11.2024 Sitzungen 20/74

Frau Präsidentin! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Ich glaube, es ist deutlich geworden, dass sich der gesamte Landtag nicht nur große Sorgen um die Werftstandorte in Flensburg und Rendsburg macht, sondern dass der bisherige Eigentümer hier auch kein Vertrauen genießt, dass es aber eine Lösung geben muss und die Landesregierung – der Ministerpräsident und Herr Madsen haben schon Gespräche geführt – benötigt wird, um zu einer Lösung zu kommen. Ich möchte noch einmal deutlich zu unserem Abstimmungsverhalten sagen: Dem SPD-Antrag können wir leider nicht zustimmen, Frau Kollegin, (Serpil Midyatli [SPD]: Alles klar, das weiß ich!) weil wir eine staatliche Beteiligung an der Stelle nicht für sinnvoll und vernünftig halten. Ich glaube, das ist klar. Aber wir wollen unseren Änderungsantrag natürlich einbringen. Wir würden uns freuen, wenn er eine Mehrheit findet. Falls nicht, sage ich deutlich an dieser Stelle, würden wir – weil auch uns heute das Signal an der Stelle wichtiger ist – auch dem Antrag der Koalition zustimmen. Ich glaube, für die Beschäftigten in Flensburg und Rendsburg ist das Signal wichtig: Der Landtag steht hinter den Werften! Es ist aber auch eine Herausforderung und eine Aufgabe für die Landesregierung, jetzt in Gesprächen eine schnelle Lösung – hoffentlich mit neuen Investoren – herbeizuführen, damit unsere Werften eine Zukunft haben. – Vielen Dank. (Beifall ganzes Haus)

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