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Lukas Kilian

CDU 22.11.2024 Sitzungen 20/74

Herr Kollege, Sie insinuieren damit, dass es noch gar keine Gespräche gab. Wir sind aber schon Kilometer weiter. Es gab ja unzählige Gespräche mit dem Herrn, es gab unzählige Vereinbarungen, (Dr. Bernd Buchholz) unzählige Pfade, dann kam immer wieder ein angebliches Schiff, das irgendwie jetzt kurz vor Abschluss stehe, und dies und das. Es gab eine Reihe von Dingen. Ich würde Ihnen ja zustimmen, dass Ihr Weg der richtige ist, wenn wir ihn nicht schon längst beschritten und festgestellt hätten, dass es so nicht klappt. Jetzt können wir uns der Mutmaßung hingeben und sagen: Lasst es uns noch mal, noch mal und noch mal versuchen! Das wäre ein sozialtherapeutischer Ansatz. Ich glaube, irgendwann muss man merken, dass es nicht funktioniert, und dann muss man den nächsten Schritt gehen. Der nächste Schritt ist beispielsweise eine Debatte im Schleswig-Holsteinischen Landtag. Ich wies auf die Eigenheit hin, dass wir es ansonsten nicht im Schleswig-Holsteinischen Landtag machen, aber ich glaube, dass wir beides tun müssen; dass man auf der einen Seite sehr klar machen muss, es passt nicht mehr, und auf der anderen Seite weiterhin den Auftrag erteilen muss. Im Endeffekt sind wir uns alle einig, was da passieren soll. – Lieber Herr Kollege Kilian, wenn ein Eigentümer entweder nicht bereit ist zu verkaufen oder die Insolvenz einzuleiten, dann können Sie sagen: „Ich rede nicht mit dir“, oder: „Ich will nichts von dir“. Und wo endet das? – In der Sackgasse. Das endet in der Sackgasse. Es ist Tatsache, dass ganz viel mit ihnen geredet worden ist – auch ich habe mit Lars Windhorst geredet, und zwar öfter mal. Erstaunlicherweise hat er sich an die eine oder andere Absprache damals noch gehalten. Dass das jetzt nicht mehr der Fall ist, nehme ich zur Kenntnis. Aber wissen Sie: Es geht doch dann auch darum, dass ein Wirtschaftsminister losgeht und sagt: „Pass einmal auf, im Gepäck habe ich drei Angebote, die habe ich anonymisiert. Das ist die Größenordnung. Worüber reden wir? Ist das ein Angebot, das du von der Größenordnung her annehmen könntest?“ Das könnte man als Intermediär doch machen. Ich weiß von solchen Gesprächen nichts. Ich weiß nicht, ob der Wirtschaftsminister da hingegangen ist und gesagt hat: „Ich hatte drei Angebote im Sack und habe gesagt, eins, zwei, drei, bitte schön, du könntest zuschlagen.“ – Davon weiß ich nichts. Deshalb habe ich ja gefragt. Deshalb sollte man in vertraulicher Sitzung darüber vielleicht einmal reden. Aber es ist aus meiner Sicht nicht möglich, eine Lösung für die FSG zu finden und dabei Lars Windhorst zu ignorieren. Das ist ausgeschlossen, Herr Kilian. (Lars Harms [SSW]: Das beantragt auch keiner!)

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