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Birte Pauls

SPD 26.09.2024 Sitzungen 20/67

Frau Präsidentin! Verehrte Kolleginnen und Kollegen! Vielen Dank an das Ministerium für den Bericht und auch an den Kollegen Heiner Garg für den Berichtsantrag, denn ich finde, wir können eigentlich gar nicht oft genug über das super UKSH hier in diesem Parlament reden. Das ist unsere Aufgabe. Es ist auch unsere Aufgabe, wenn es einmal in irgendwelche negativen Schlagzeilen kommt, noch einmal genauer hinzugucken. – Was denn sonst? Was denn sonst! (Beifall SPD und Dr. Heiner Garg [FDP]) Vielen Dank vor allen Dingen an das gesamte Team des UKSH, die rund 16.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Ärzteschaft, die Pflegenden, im Servicebereich, in den Laboren, in der Verwaltung und allen Funktionen, die oft gar nicht sichtbar sind, aber ohne die das große Ganze nicht funktionieren würde. Natürlich auch Dank an den Vorstand und die Personalräte. – Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten haben großen Respekt vor der Arbeit, die sie alle tagtäglich in unserem UKSH leisten. Vielen Dank dafür! (Beifall SPD, Malte Krüger [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN], Dr. Heiner Garg [FDP], Annabell Krämer [FDP] und Christian Dirschauer [SSW]) Ich sage ganz bewusst in „unserem“ UKSH. Es ist unser Maximalversorger in Sachen Gesundheit. Es ist unser größter Arbeitgeber, und wir, das Land und die Landesregierung sind dafür verantwortlich. Liebe Kolleginnen und Kollegen, das Thema Gesundheit ist für uns als Fraktion ein sehr, sehr wichtiges Thema. Deshalb haben meine Fraktionsvorsitzende Serpil Midyatli und ich in der Sommerpause eine Bereisung durchs Land in Sachen Gesundheitspolitik durchgeführt. Vor der Sommerpause haben wir bereits das UKSH und dort verschiedene Abteilungen wie die Notaufnahme besucht. Wir sind immer wieder begeistert. Man ist immer wieder in diesen neuen Häusern begeistert: Die strahlen eine Kompetenz aus, die, so glaube ich, einen richtig positiven Eindruck und eine positive Wirkung auf die Patientinnen und Patienten haben und natürlich deshalb auch ein attraktiver Arbeitsplatz sind. Das bringt natürlich auch Spaß, und es ist ein angenehmes Arbeiten, wenn Dinge neu und gut durchdacht sind. Überall im Land sind wir auf hochmotivierte Menschen getroffen, die für die gesundheitliche Versorgung der Menschen in diesem Land brennen und bloß leider oft unter den gesteckten Rahmenbedingen leiden. Das Thema Gesundheit betrifft alle Altersgruppen. Das ist nicht nur eine Frage, wenn man älter wird. Klar kommt es häufiger vor, dass (Birte Pauls) man krank ist, aber auch der junge Mensch kann morgen etwas erleben, das ihn dazu zwingt, sich in medizinische Behandlung zu begeben. Es betrifft alle, aber wir merken eben auch, dass es hier in Teilbereichen nicht gut läuft. Die Absage von Operationen und Behandlungen ist bei den Betroffenen mit Stress und Sorgen verbunden. Im Juli mussten wir lesen, dass Operationen im UKSH abgesagt werden mussten. Wir danken dem Team des UKSH, dass es damit so transparent umgegangen ist. Das machen andere Häuser nicht. Das darf man an dieser Stelle einmal unterstreichen. (Beifall SPD, vereinzelt BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN, FDP und Beifall Christian Dirschauer [SSW]) Verehrter Kollege Heiner Garg, ich fand es gut, dass Ärzte auch mal nicht ärztliche Tätigkeiten übernommen haben. (Dr. Heiner Garg [FDP]: Ja, aber!) Man weiß, wie oft die Pflege nichtpflegerische Tätigkeiten übernimmt, worüber sich kein Mensch aufregt: Das ist Teamwork! Das finde ich gut in so einem Haus. Da bricht sich auch kein Anästhesist oder kein Mediziner einen Zacken aus der Krone, einmal irgendwelche Tätigkeiten zu übernehmen, für die er oder sie mal gerade nicht ausgebildet und vielleicht auch nicht bezahlt, sondern sehr viel besser bezahlt wird. (Beifall SPD und Dirk Kock-Rohwer [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN] – Dr. Heiner

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