Rasmus Vöge
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Da ich so häufig angesprochen worden bin – in dem Beitrag des Kollegen Stender bin ich geradezu angeschrien worden –, habe ich mich noch einmal zu Wort gemeldet. (Rasmus Vöge) Herr Stender, ich weise für die CDU-Fraktion – insoweit spreche ich sicherlich für fast alle hier – Ihre Behauptung zurück, die gestrige Rede des Ministerpräsidenten sei demokratiegefährdend gewesen. Das will ich auch für das Protokoll einmal festhalten. (Beifall CDU, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Lars Harms [SSW]) Ich kritisiere die Tonart des Vorredners; die Frau Präsidentin hat darauf schon Bezug genommen. Sie sagten, ich hätte nicht verstanden, worum es geht. In meiner Rede – vielleicht haben Sie nicht zugehört oder falsch mitgeschrieben; Sie können dann im Protokoll nachlesen – sprach ich zum einen von den 3.000 Mitarbeitern, die bei Northvolt eingestellt werden sollen, und zum anderen von 7.000 Mitarbeitern, die in dem Biotop – das ist meine Benennung – an Zulieferern beziehungsweise verbundenen Firmen tätig sein werden. Dort entstehen also bis zu 10.000 Arbeitsplätze. Vor diesem Hintergrund habe ich gesagt, dass das Welcome Center gut aufgestellt ist, weil ich meine – – (Kianusch Stender [SPD]: Mit sieben Leuten? Das ist doch lächerlich!) – Es ist der Anfang. Die Zahl von sieben Mitarbeitern ist ja nicht festgeschrieben; es können auch mehr werden. Wir haben es sozusagen in wenigen Sekunden von null auf sieben geschafft. Das ist ein großer Erfolg. (Lachen Kianusch Stender [SPD]) Ich betone noch einmal: Wer aus der Welt nach Schleswig-Holstein kommt, lässt sich nicht davon abhalten, dass innerhalb von 75 Kilometern kein zweiter Standort zu erreichen ist. Ihre Behauptung ist absolut realitätsfern. Durch meine zwanzigjährige Berufserfahrung im internationalen Hafengeschäft glaube ich, das beurteilen zu können. (Beifall CDU und vereinzelt BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) Das waren meine ergänzenden Ausführungen. – Danke. (Beifall CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
