Christopher Vogt
Liebe Frau Präsidentin! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Das ist hier so ein bisschen Selbstmotivation durch Im-Kreis-Drehen. (Zuruf Serpil Midyatli [SPD]: Ja!) Frau Nies hat uns erklärt, dass sei alles einseitig und so böse. Dann kommt nach einer Stunde Herr Koch und sagt: Wissen Sie was, wir machen das alles schon, und wir gehen noch weiter als Sie. – Herzlichen Glückwunsch! Mensch! (Beifall FDP und SPD) Ich habe ja immer sehr gerne mit Herrn Koch und Frau von Kalben zusammengearbeitet. Frau von Kalben hat schon deutlich gemacht, dass das alles stattfinden wird. Man brauche nur noch ein bisschen Zeit, und dann werde das in Neumünster angesiedelt – oder irgendwo anders. Aha, es findet also in Neumünster statt, Frau von Kalben. Das wissen wir jetzt dank dieser Debatte auch. (Heiterkeit FDP) Ich will noch einmal in vollem Ernst Folgendes sagen. Frau Nies, Sie haben gesagt, wir seien so einseitig. Sie haben gefragt, wo die Anträge zur Arbeitsmarktintegration der FDP seien. Wir reden heute noch über das Welcome Center, das Sie geschaffen haben und das leider keine Kompetenzen der Ausländerbehörden hat, was wichtig für das Ankommen im Arbeitsmarkt wäre. (Beifall FDP und SPD) (Christopher Vogt) Wir haben jetzt einen Änderungsantrag zum SPDAntrag, die jetzt ein Welcome Center an der Westküste will. Wir wollen auch, dass es eine Außenstelle des Welcome Centers an der Westküste gibt. Wir wollen aber, dass das Welcome Center auch Zuständigkeiten der Ausländerbehörden bekommt, damit das Welcome Center zur Arbeitsmarktintegration richtig loslegen kann, damit es tatsächlich einen Beitrag leisten kann. Dann freue ich mich auf Ihre Zustimmung. (Beifall FDP und SPD) Ich will nachher nicht wieder hören, dass sei alles ganz böse – und dann kommt Herr Koch und sagt: Wir gehen noch drüber hinaus. Das macht dann aber nur hier im Saal Sinn; in der Realität leider nicht.
