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Birgit Herdejürgen

SPD 18.07.2024 Sitzungen 20/64

Vielen Dank, Herr Kollege. – Sie sagen, dass Sie einen Beirat einrichten wollen, um die Vernetzung zu stärken. Heißt das aus Ihrer Sicht, dass es die Vernetzung bisher nicht gegeben hat? – Nein, da empfehle ich das Lesen des Antrages. Wir wollen die Etablierung eines Beirats, um die Vernetzung mit Arbeit und wirtschaftspolitischen Akteuren sowie Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern in der Region zu stärken. (Vereinzeltes Lachen SPD) – Das ist tatsächlich ein Problem. Es ist auch anerkannt, dass es ein Problem bei der Öffentlichkeitsarbeit gibt, weil es eben zum Teil sehr kleinteilig strukturiert ist. Es gibt eine Öffentlichkeitsarbeit, die auf Mund-zu-Mund-Propaganda setzt. Die ist sehr hilfreich – die persönliche Empfehlung: „Das war gut, da gehe ich hin“, ist die beste Form der Werbung –, aber das kann nicht ausreichen. Viele Menschen, mit denen ich mich zur Vorbereitung auf diese Debatte unterhalten habe, haben mir gesagt, dass ihnen die Arbeit von Frau & Beruf noch gar nicht bekannt war. Das ist auch so etwas: Wir können uns hier hinstellen und sagen: „Das lief alles großartig, das läuft alles toll, wir werden nichts verändern“, aber das ist nicht der Anspruch an Förderprogramme, (Zuruf SPD) die wir als Landtag beschließen, um Fachkräftelücken zu schließen, um Frauenpolitik zu stärken. Vielmehr müssen wir schauen: Wo gibt es Defizite? Wo kann man besser werden? – Da wollen wir ganz konzentriert, mit zentralen Forderungen aus diesem Antrag rangehen. (Beifall CDU – Unruhe SPD)

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