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Christopher Vogt

FDP 20.06.2024 Sitzungen 20/61

Keine Zwiegespräche, wir wollen die Rede hören!) – Herr Kollege Vogt, ich weiß, dass Sie neugierig sind und sich immer freuen, wenn ich zum Thema Kita rede. Die spannende Frage ist, ob dieses „Programmchen“, dieser Beginn gelingt. Das hängt von der Verlässlichkeit der Ressourcen ab, die ins System gegeben werden. Das ist nicht nur eine berechtigte Frage, sondern eine ganz zentrale Frage. Sonst wird das Programm, so gut es heute dargestellt wurde, nicht gelingen können. Außerdem stellt sich die Frage, woher die Fachkräfte kommen sollen. Es geht ja um Fachkräfte – so habe ich Sie verstanden, so habe ich die Kollegin Rathje-Hoffmann verstanden, so habe ich die Kollegin Nies verstanden. An die PerspektivKitas sollen zusätzliche Fachkräfte zur Unterstützung gegeben werden. Das Thema Fachkräftemangel brauche ich hier nicht aufzumachen. Die Absicherung der Fachkräfte erfordert entweder größere Anstrengungen bei der Fachkräftegewinnung insgesamt, oder das fällt uns an anderer Stelle wieder auf die Füße. (Katja Rathje-Hoffmann [CDU]: Was ist denn die Alternative? Gar nichts machen?) – Wir sind nicht dazu da, uns selbst zu feiern, sondern wir sind hier und heute dazu da, auf Antrag der Sozialdemokraten über die Perspektive und die Umsetzung von PerspektivKitas zu reden. Frau Rathje-Hoffmann, sehenden Auges in etwas reinzulaufen und den Leuten vor Ort etwas zu versprechen, ohne es einhalten zu können, finde ich gefährlich. Deswegen finde ich es legitim, dass hier nicht nur jubelnd abgefeiert wird, dass endlich ein Zeitstrahl vorgestellt und der Inhalt präzisiert wurde, sondern ich finde es richtig, dass man auch problematisiert, (Dr. Heiner Garg) wie wir das zum Erfolg führen können. Oder sehen Sie das anders? Ich finde es gut, dass wir uns an der Stelle einig sind. Da es einen mündlichen Bericht gegeben hat, schlage ich vor, dass wir das Thema spätestens im Herbst im Sozialausschuss auf die Tagesordnung setzen. Dann kennen wir auch den Haushaltsentwurf und können als Parlament beim Haushalt mitsprechen; das können wir im Moment noch nicht. Dann kommt möglicherweise der eine oder andere Vorschlag, der hilft, dass dieses Programm ein Erfolg wird. Ich sage abschließend noch einmal: Bei der personellen Ausstattung des Referats, das damit betraut ist, das Programm zum Erfolg zu bringen, sollten wir anfangen. Frau Ministerin, das ist keine Kritik, sondern das ist ein Versprechen, damit Sie dieses Projekt jedenfalls erfolgreich durchführen können. Ich glaube, das könnten Sie gebrauchen. – Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit. (Beifall FDP, SPD und SSW)

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