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Lars Harms

SSW 20.06.2024 Sitzungen 20/61

Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Ich habe meine Rede einmal auf dem Platz liegen lassen, weil schon vieles Richtige gesagt worden ist, was ich auch gesagt hätte. Ich möchte nur auf eines hinweisen, was vielleicht noch nicht alle mit bedacht haben: Eine modulare Bauweise würde auch ermöglichen, dass man Module an bestehende Häuser anbauen kann. (Beifall SSW und FDP) Auch das ist ein Riesenvorteil, den wir haben, und übrigens ein Unterschied zu dem Projekt, das man in Mecklenburg-Vorpommern durchführt. Dort hat man bisher nur ein Standardhaus entwickelt. Hier geht es um eine modulare Bauweise. Das bedeutet schon einen etwas größeren Aufwand. Ich finde, wir könnten den Antrag schon heute beschließen. Ich finde ihn richtig. Wir können uns aber auch gern im Ausschuss darüber unterhalten, wie man das umsetzen kann. Über die Idee des Kollegen Buchholz, denjenigen, die sich an die modulare Bauweise halten, mehr Zuschüsse zu gewähren, muss man erst einmal nachdenken. Ich möchte nämlich nicht, dass Kommunen, die möglicherweise Zwängen unterliegen, weil sie zum Beispiel in der Altstadt oder in Naturschutzgebieten liegen, so etwas nicht bauen können und dann weniger Gelder bekommen. Ich glaube, dass der Anreiz einer modularen Bauweise groß genug ist, weil sie immer billiger als eine individuelle Architektenplanung ist. Die Motivation wird bei den Feuerwehren und Kommunen hoch sein, eine modulare Bauweise anzuwenden. Darüber können wir uns aber gern im Ausschuss noch einmal unterhalten. Wir als SSW finden, dass da eine super Idee geboren worden ist. Die müssen wir jetzt nur richtig ausfüllen. Wenn wir das gut anbieten können und das zeitgleich mit einer neuen Richtlinie geschehen kann, ist das genau der richtige Weg. Vielen Dank dafür. Unsere Zustimmung haben Sie. (Beifall ganzes Haus)

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