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Dr. Bernd Buchholz

FDP 20.03.2024 Sitzungen 20/54

Das reicht für einen Notkredit nicht aus!) Verunsicherte Schülerinnen und Schüler melden sich nicht nur bei mir, sondern sicherlich auch bei Ihnen, und fordern zum Beispiel auch noch in diesem Jahr Erleichterungen bei den Prüfungen. Wir sehen einen Anstieg beim Thema Gewalt unter Jugendlichen an unseren Schulen. – Herr Buchholz, weil Sie jetzt wieder Zwischenrufe machen und das auch heute Morgen gern getan haben – – (Dr. Bernd Buchholz [FDP]: Ich mache das grundsätzlich, Herr Kollege!) Wir haben hier letzten Freitag sehr viel darüber gehört, wie die Situation bei Kindern und Jugendlichen ist. Sie sagen, das reiche nicht aus. Was uns Kinder und Jugendliche erzählen, sind konkrete Erfahrungen, die sie machen, die zum Teil auf Corona zurückzuführen sind. Da müssen wir gegensteuern, und das tun wir. (Beifall BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, CDU und SSW) Ich finde es an einer Stelle etwas absurd. Heiner Garg hat als ehemaliger Gesundheitsminister in den letzten Wochen viele Interviews gegeben. Da hat er in einem Interview gesagt: Dass wir zu spät Rücksicht auf die Belange der jungen Menschen genommen haben, tut mir im Nachhinein leid. Wir hätten bei der Frage der Schulöffnung mutiger und die Schüler schon Wochen früher in den Präsenzunterricht zurückschicken können. Erst einmal sage ich: Chapeau, dass Sie darüber so reflektiert und offen sprechen. Ich bin ganz ehrlich: Ich hätte im Jahr 2020 nicht mit Ihnen tauschen und diese Entscheidungen treffen wollen. Aber wenn ich jetzt das Interview von Heiner Garg lese und mir die Rede von Christopher Vogt heute Morgen noch einmal in Erinnerung rufe, dann gibt es da ein Gap für mich. Herr Vogt, dieses Gap bekomme ich nicht geschlossen, weil Sie mit keinem einzigen Wort auf die Probleme, die aus den politischen Maßnahmen der Pandemiezeit entstanden sind, eingegangen sind. (Beifall BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, CDU und vereinzelt SSW)

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